Wasserspringer kämpfen um EM-Tickets

Wasserspringer kämpfen um EM-Tickets

Nach der Nullnummer bei der WM in Rom sollen die deutschen Wasserspringer nun wieder reichlich Edelmetall aus dem Becken fischen.

„Wir haben große Medaillenwünsche für die Europameisterschaften“, sagt Lutz Buschkow, Sportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) und zugleich auch Cheftrainer der Wasserspringer. Die Tickets für die kontinentalen Titelkämpfe in Budapest (9. bis 15. August) werden von 24. - 27. Juni bei den deutschen Sommer-Meisterschaften in Berlin vergeben.

Vom Drei-Meter-Brett der Männer streitet sich ein Quartett um zwei EM-Plätze. Titelverteidiger Patrick Hausding (Berlin), Sascha Klein, Pavlo Rozenberg (beide Aachen) und Stephan Feck (Leipzig) werden auch im Synchronspringen aus gleicher Höhe den Titel unter sich ausmachen.

Lokalmatador Hausding, der im Vorjahr gleich vier Titel gewann, hat auf seiner Trainingsanlage Stephan Feck an seiner Seite und peilt auch hier den erneuten Sieg an. Im Synchronspringen vom Turm ist der 21 Jahre alte Bundeswehrangehörige zusammen mit Sascha Klein als amtierender Europameister und Titelverteidiger ebenso klarer Favorit wie Partner Klein in der Einzelkonkurrenz vom Turm.

Vom Turm hofft Christin Steuer (Riesa) auf den erneuten Titel. Im Synchronspringen hat sie die Berlinerin Nora Subschinski an ihrer Seite. Die 22 Jahre alte Bundeswehrangehörige und Vize- Europameisterin vom Turm des vergangenen Jahres laboriert jedoch an Rückenbeschwerden und konnte im Vorfeld nur eingeschränkt trainieren. Ebenfalls Titel-Ambitionen haben vom Drei- und Einmeter-Brett Katja Dieckow (Halle/Saale) und Uschi Freitag (Aachen).

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