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Weiteres Olympia-Ticket für deutsche Wasserspringer

Weiteres Olympia-Ticket für deutsche Wasserspringer

Beim Weltcup in London hat die Berlinerin Nora Subschinski dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) einen weiteren Olympia-Startplatz gesichert. Die 23 Jahre alte Bundeswehrangehörige sprang vom Drei-Meter-Brett als Sechste (324,45 Punkte) in das Halbfinale.

Damit kann der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) bei Olympia in dieser Disziplin eine zweite Starterin stellen. Das erste London-Ticket hatte sich der DSV bei den Weltmeisterschaften im Vorjahr in Shanghai gesichert.

Dagegen schied Katja Dieckow (Halle/Saale) als 24. im Vorkampf mit 274,70 Punkten sang- und klanglos aus. „Für uns hatte das Olympia-Ticket absolute Priorität. Das haben wir in der Tasche, da können wir über die Vorstellung von Katja Dieckow hinweg sehen, die unter ihrem Leistungsvermögen blieb“, sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow. Platz eins im Vorkampf belegte Weltmeisterin Minxia Wu aus China (376,55).

Keine Blöße gaben sich im Vorkampf im Synchronspringen vom Turm die Vizeweltmeister des Vorjahres aus Shanghai, Sascha Klein (Riesa) und Patrick Hausding (Berlin). Das Duo sorgte im „Aquatic Centre“ mit Rang drei (457,41) für den ersten Podestplatz der Deutschen im Rahmen des Weltcups. Den Olympia-Quotenplatz für Deutschland hatten die beiden bereits bei der WM geholt. Weltcup-Sieger wurden die Chinesen Yuan Cao und Yanquan Zhang (481,29).

Im Synchronspringen vom Turm der Frauen landeten die WM-Dritten Christin Steuer (Riesa) und Nora Subschinski am Mittwoch zu später Stunde mit 309,33 Punkten auf Rang fünf. Der Sieg ging an die souverän springenden Weltmeisterinnen Ruolin Chen und Hao Wang aus China (359,58).

Auch vom Drei-Meter-Brett waren die Vertreter aus Fernost nicht zu schlagen. Chong He siegte mit 553,35 Punkten vor seinem Landsmann Kai Qin (524,00). Für die deutschen Vertreter Stephan Feck (Leipzig) und Sascha Klein war im das Halbfinale auf den Plätzen 15 und 17 mit 423,25 und 410,40 Punkten Endstation. In beiden Wettbewerben waren die Olympia-Startplätze schon vorher unter Dach und Fach gebracht worden.