Zehn deutsche Wasserspringer zur EM nach Turin

Zehn deutsche Wasserspringer zur EM nach Turin

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat für die Europameisterschaften im Wasserspringen in Turin (8. bis 13. März) ein zehnköpfiges Team nominiert.

Angeführt wird das Aufgebot von den Titelverteidigern Sascha Klein aus Riesa (Turm und Synchronspringen Turm) und dem Berliner Patrick Hausding (Drei-Meter-Brett und Synchronspringen Turm).

Noch offen ist der Einsatz von Christin Steuer (Riesa), die im vergangenen Jahr in Budapest Gold vom Turm und das Synchronspringen zusammen mit ihrer Berliner Partnerin Nora Subschinski gewonnen hatte. Steuer hatte sich Anfang Februar beim Fußballspiel im Trainingslager einen Nasenbeinbruch zugezogen und wurde bisher nur für den inoffiziellen Test im Teamwettbewerb zum Beginn der Titelkämpfe nominiert. „Dann sehen wir weiter“, meinte der Vorsitzende der DSV-Fachsparte Wasserspringen, Walter Alt.

Die Sieger der Einzelwettbewerbe vom Drei-Meter-Brett und vom Turm garantieren ihrem Land einen fixen Startplatz für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in London. „Zwei Einzeltitel“ strebt das Team nach Alts Angaben an. Patrick Hausding, der in Budapest als erster Springer überhaupt in allen fünf Wettbewerben eine Medaille gewonnen hatte, will auf das nicht-olympische Ein-Meter-Brett verzichten.

Neben Klein, Hausding, Steuer und Subschinski stehen Stephan Feck (Leipzig), Neuling Oliver Homuth (Berlin), Katja Dieckow (Halle/Saale), Uschi Freitag (Aachen) sowie die Newcomer Maria Kurjo und Julia Stolle (beide Berlin) im DSV-Aufgebot.

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