SV Lasel-Feuerscheid erhält Landes-Förderpreis

Wettbewerb : Alles andere als ein Trostpreis

SV Lasel-Feuerscheid erhält Landes-Förderpreis beim Wettbewerb Sterne des Sports.

Der Traum von der Berlin-Reise ging zwar nicht in Erfüllung, aber auf der großen Bühne erhielt der SV Lasel-Feuerscheid einen großen Applaus für sein tolles Projekt.

Der Club aus der West­eifel wurde am Mittwochabend bei der Landessiegerehrung des Wettbewerbs Sterne des Sports in der Mainzer Staatskanzlei mit einem Förderpreis und einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro ausgezeichnet. „Auch wenn es nicht geklappt hat, wir waren total stolz, dass wir überhaupt unter den sechs besten Vereinen in Rheinland-Pfalz waren“, sagte der Vereinsvorsitzende Werner Thielen. Der Landessieg und damit die Teilnahme an der Bundessiegerehrung in Berlin ging an den SV Müden aus dem Kreis Cochem-Zell.

Der SV Lasel-Feuerscheid hatte sich als Eifel-Regionalsieger für Mainz qualifiziert, der Club aus den kleinen Eifelorten mit nur je 300 Einwohnern ging mit seiner langjährigen Unterstützung des Fördervereins krebskranker Kinder in Trier an den Start, für den der SV bereits über 50 000 Euro gespendet hatte. Im Sommer kamen beim 90. Jubiläum des Vereins nochmals 500 Euro durch ein Benefizspiel gegen Fortuna Düsseldorf zustande. Doch um ein Haar wäre die Veranstaltung förmlich ins Wasser gefallen, denn nach dem Unwetter am 1. Juni lagen 60 Tonnen Schlamm auf dem Sportplatz. In einer Gemeinschaftsaktion des Vereins und der Gemeinde wurde alles rechtzeitig weggeräumt. Auch dieser Gemeinschaftssinn wurde bei der Preisverleihung in Mainz honoriert.

Fast die komplette Eifel-Jury des Regionalwettbewerbs um Peter Michaeli, den Sportkreisvorsitzenden Bitburg-Prüm, sowie Schirmherr  Landrat Joachim Streit waren am Mittwoch nach Mainz gekommen, um Lasel-Feuerscheid die Daumen zu drücken. Am Ende nahmen die Laseler die Entscheidung sportlich: „So ein bisschen hatten wir auf einen Podestplatz gehofft, aber dabeisein ist alles. Wir hatten zum ersten Mal beim Wettbewerb mitgemacht und es gleich nach Mainz geschafft. Wir werden unser Engagement auf jeden Fall fortsetzen“, sagte Werner Thielen. Das Preisgeld von 500 Euro wird für die Jugendarbeit und die Sanierung des Sportlerheims eingesetzt. Der Preis wird vom Deutschen Olympischen Sportbund sowie den Volks- und Raiffeisenbanken verliehen. „Der Verein hat ein unglaubliches Herz für Kinder, auf das Projekt und den Förderpreis können alle stolz sein“, sagte Klaus Peters, Vorstand der Raiffeisenbank Westeifel.

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