Steuer-Razzia dauert an

Steuer-Razzia dauert an

Nach der Auswertung einer CD mit luxemburgischen Bankdaten deutscher Anleger dauern die Durchsuchungen der Trierer Steuerfahndung an. „Das Material scheint wirklich gut zu sein“, sagt der Chef des Trierer Finanzamts, Jürgen Kentenich. „Bislang hatten wir nur Treffer“, sagt ein Steuerfahnder.

Die Trierer Steuerfahnder hatten am Montag mit den Durchsuchungen von Wohnungen mutmaßlicher Steuerbetrüger begonnen. Über die Anzahl der durchsuchten Wohnungen machten sie auf TV-Anfrage keine Angaben. Laut Kentenich reicht der betroffene Personenkreis vom "Angestellten, der eine Erbschaft gemacht hat", bis zum "größeren Unternehmer mit Schwarzgeld".

Die Beträge, die von den Steuersündern in Luxemburg angelegt worden seien, lägen zwischen 200 Tausend Euro und zehn Millionen Euro.

Laut Kentenich sollen die Durchsuchungen auch in der nächsten Woche fortgesetzt werden. Auf der von Nordrhein-Westfalen angekauften CD sollen die Daten von 3000 deutschen Kunden der Luxemburger Filiale einer britischen Bank verzeichnet sein. Die Daten wurden von NRW den Finanzbehörden der betroffenen Bundesländer zur Verfügung gestellt. sey

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