38 Köpfe als Angebot für die Wähler

38 Köpfe als Angebot für die Wähler

38 Kandidaten für den VG-Rat Wittlich-Land, aber zumindest vorerst noch kein Bürgermeisterkandidat: Das ist das Ergebnis der Mitgliederversammlung der SPD aus den Verbandsgemeinden Wittlich-Land und Manderscheid. Es ist die erste gemeinsame Liste, mit der die Partei zur Wahl antritt.

Großlittgen. Die Fusion der Verbandsgemeinden Wittlich-Land und Manderscheid war bei der Versammlung der SPD-Mitglieder beider Gebiete ein Hauptthema. Die Fraktionsvorsitzende der SPD Wittlich-Land, Angelika Brost, machte deutlich, dass sie damals enttäuscht war, dass sich der Rat aus Manderscheid einem freiwilligen Zusammenschluss der Gebietskörperschaften widersetzt habe. "Warum seid ihr unseren Weg nicht mitgegangen?", fragte sie an die Manderscheider gerichtet. Eine freiwillige Fusion hätte finanzielle Vorteile gehabt. Aber sie sagte auch: "Das ist Schnee von gestern."Über die bisherige Arbeit im Verbandsgemeinderat äußerte sich Brost positiv und lobte auch Bürgermeister Christoph Holkenbrink (CDU). "Er ist uns immer auf Augenhöhe begegnet."Eine Erfahrung, die bei den Manderscheidern anders ist. Wie Helmut Quint sagte, habe man es dort immer schwer gehabt, sich gegen die absolute Mehrheit der CDU durchzusetzen. Selbst als diese bei der letzten Wahl nicht mehr zustande gekommen sei, hätten die Freien Wähler verhindert, dass sich die SPD mit ihren Ideen durchsetzen konnte.Kommunalwahl 2014

Bei der Aufstellung der Liste gab es Diskussionen. Harald Niemann aus Großlittgen befürchtete, dass durch die unterschiedliche Größe der Verbandsgemeinden Nachteile für Manderscheid entstehen könnten. Er sprach sich für eine doppelte Benennung der ersten Listenplätze aus, damit auch die Kandidaten aus seiner VG eine Chance hätten, in den Rat einzuziehen. Dieses Anliegen wurde aber mehrheitlich abgelehnt.Die Wahl selbst ging zügig und ohne besondere Diskussionen über die Bühne. Herausgekommen ist eine Liste, die, wie Brost sagte, ausgewogen sei, was die Wohnorte der Kandidaten, das Geschlecht und das Alter angehe. Einen Bürgermeisterkandidaten hat die SPD bei ihrer Mitgliederversammlung nicht vorgestellt. Wie Angelika Brost betonte, habe man bis zu diesem Abend noch keine geeignete Person gefunden. Das sei aber noch nicht endgültig. nojExtra

1. Angelika Brost (Hetzerath), 2. Hans-Dieter Bonny, (Altrich), 3. Rita Olk (Dreis), 4. Alois Debald (Großlittgen), 5. Annette Pull (Hetzerath), 6. Heinz Helmut Boschan (Landscheid), 7. Matthias Press (Rivenich), 8. Jens Rieger (Sehlem), 9. Hans Peter Weiler (Bettenfeld), 10. Richard Zirbes (Landscheid), 11. Harald Niemann (Großlittgen), 12. Sonja Hegner (Hupperath), 13. Holger Moll (Manderscheid), 14. Vanessa Brost (Hetzerath), 15. Volker Weber (Altrich), 16. Helmut Falkenburg (Minderlittgen), 17. Erika Pelm (Bettenfeld), 18. Frank Thörnig (Dierscheid), 19. Liane Bill (Rivenich), 20. Lothar Komes (Hupperath), 21. Kerstin Brost-Schönhofen (Hetzerath), 22. Walter Anthony (Großlittgen), 23. Marcus Heintel (Rivenich), 24. Mark Bunk (Gladbach), 25. Melanie Krames (Hetzerath), 26. Johannes Kiemes (Hetzerath), 27. Markus Kreis (Osann-Monzel), 28. Andreas Burkard (Greimerath), 29. Andreas Walber (Hetzerath), 30. Thomas Horsch (Hetzerath), 31. Michael Greber (Hetzerath), 32. Erich Walber (Hetzerath), 33. Marion Press (Rivenich), 34. Christa Reilich (Hetzerath), 35. Frank Pull (Hetzerath), 36. Rudi Bischet (Gladbach), 37. Helmut Quint (Manderscheid), 38. Günter Thul (Rivenich).

Mehr von Volksfreund