Ausonius-Grundschule: "Wir sehen die Zukunft positiv"

Ausonius-Grundschule: "Wir sehen die Zukunft positiv"

Im ersten Schulentwicklungskonzept stand die Ausonius-Grundschule auf der Streichliste - ihre Räumlichkeiten sollten den aus allen Nähten platzenden umliegenden Berufsbildenden Schulen Luft verschaffen. Umso erfreuter sind Lehrer, Schüler und Eltern, dass die Schule nun in ihrer jetzigen Form als zweizügige Grundschule erhalten bleiben soll.

Rund 150 Schüler werden an der Ausonius-Schule von 15 Lehrern und Förderlehrern betreut. Die vergleichsweise gute Personalausstattung ist der Inklusion geschuldet: Kinder etwa mit Down-Syndrom oder Autismus werden in den ganz normalen Grundschulklassen mit unterrichtet. Weitere Besonderheit: Fast die Hälfte der Schüler kommt aus anderen Schulbezirken - meist aus praktischen Erwägungen, weil ihre Eltern in der Stadt arbeiten.
Schulleiter Norbert Ruschel: "Dass wir eine Schwerpunktschule sind, also auch Förderschüler aufnehmen, war möglicherweise ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung zugunsten unserer Schule. Wir haben in den vergangenen Jahren versucht, die Ausonius-Schule und ihre Besonderheiten ins Bewusstsein zu rücken. Wir machen jedenfalls weiter und lassen uns nicht beirren. Loben möchte ich, dass die Stadt die Eltern stark in den Entscheidungsprozess einbezogen hat."
Elternsprecherin Angelika Utvik: "Dass die Ausoniusschule in der jetzigen Form bestehen bleiben soll, hat mich nicht überrascht. Sie ist als Schwerpunktschule in der Innenstadt seit vielen Jahren zweizügig mit stabilen Schülerzahlen. Und sie ist vor allem eine beliebte Schule. Sie lebt vom großen Engagement des Rektors und der Lehrerinnen, aber auch die Eltern sind aktiv bei der Sache. Die Kinder fühlen sich sichtlich wohl. Wir sehen die Zukunft positiv."
Ortsvorsteher Dominik Heinrich: "Ich freue mich, dass die Ausoniusschule gesichert ist. Entgegen früheren Überlegungen ist nun anerkannt, dass Trier-Mitte/Gartenfeld einen Zuwachs an jungen Familien erwartet. Die Schülerzahlen werden meines Erachtens sogar noch stärker steigen als prognostiziert." ik