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Bürgermeister-Kandidaten auf dem Podium

Bitburg/Kyllburg/Irrel/Neuerburg/Speicher. Wie ticken die Bürgermeisterkandidaten? Was wollen sie erreichen, was verändern, welche - vielleicht auch unbequemen - Wahrheiten haben sie im Gepäck? Bei den Wahlkampf-Foren, die der Trierische Volksfreund am 15. Mai in Speicher und am 21. Mai in Bitburg organisiert, wird es Antworten geben. Katharina Hammermann

Bitburg/Kyllburg/Irrel/Neuerburg/Speicher. Eine Frau und fünf Männer haben im Eifelkreis Bitburg-Prüm das gleiche Ziel: Sie wollen künftig im Rathaus auf dem Chefsessel sitzen und die Geschicke "ihrer" Verbandsgemeinde lenken.
Aber wo soll man am 25. Mai sein Kreuzchen setzen? Alle, die sich da noch nicht festgelegt haben, können ihrer Entscheidung bei den Wahlkampf-Foren des Trierischen Volksfreunds bald ein gutes Stück näher kommen.
Am Donnerstag, 15. Mai, ab 20 Uhr wird es im Speicherer Pfarrheim für all diejenigen spannend, die sich für die Zukunft der kleinsten Verbandsgemeinde (VG) des Eifelkreises Bitburg-Prüm interessieren.
Denn in der VG Speicher konkurrieren gleich drei Kandidaten um den Chefposten: Manfred Rodens aus Alsdorf für die CDU, Agnes Tillmann-Steinbuß aus Speicher sowie Johannes Mans aus Bettingen als freie Bewerber. Schon jetzt steht fest, dass die drei Konkurrenten ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie die Verbandsgemeinde in einigen Jahren aussehen soll - falls es sie denn nach der Kommunalreform überhaupt noch gibt.Kommunalwahl 2014


Im Gegensatz zu Mans und Rodens strebt Tillmann-Steinbuß eine schnellstmögliche Fusion der VG mit anderen Gemeinden an.
Auch die Forderungen und politischen Ziele der drei Kandidaten weichen so deutlich voneinander ab, dass der Abend Abwechslung verspricht. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Das Gleiche gilt auch für das Wahl-Forum, bei dem die beiden Kandidaten für den Chefsessel im neuen, künftig noch größeren Bitburger Land am Mittwoch, 21. Mai, im Bitburger Haus Beda Rede und Antwort stehen. Anders als in Speicher treten hier zwei Platzhirsche gegeneinander an, die ihr Revier behalten und jenes des anderen übernehmen wollen: Rainer Wirtz (CDU) ist Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kyllburg. Und Josef Junk (SPD) ist Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburg-Land. Wenn die beiden Kommunen bald fusionieren, kann es nur noch einen Chef geben. In flammenden Reden werden die beiden Männer darlegen, warum sie sich für den Richtigen halten, und sich den Fragen der Moderatorin und auch jenen des Publikums stellen. Los geht es um 20 Uhr.
Für die künftige Verbandsgemeinde Südeifel gibt es - und das war nicht abzusehen - inzwischen nur noch einen Kandidaten: Moritz Petry (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Irrel, die im Sommer mit der Verbandsgemeinde Neuerburg verschmelzen wird.
Deren Bürgermeister Norbert Schneider hatte seine Kandidatur am 7. April überraschend zurückgezogen, weil sich der Gesundheitszustand seiner Frau verschlechtert hatte.
Da am gleichen Tag auch die Bewerbungsfrist endete, war die Zeit zu kurz, um einen Ersatzkandidaten zu finden. Petry stellt sich am Mittwoch, 16. Mai, um 19.30 Uhr im Hotel Zur Stadt Neuerburg interessierten Wählern vor.