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Bundestagswahl: Region Trier stellt sieben Abgeordnete ­– Irmgard Fürst im Landtag

Bundestagswahl: Region Trier stellt sieben Abgeordnete ­– Irmgard Fürst im Landtag

Die Region Trier ist im neuen Bundestag mit sieben Abgeordneten vertreten. Auch den beiden „Wackel-Kandidaten“ Manfred Nink (SPD) und Katrin Werner (Linke) gelang der Sprung nach Berlin.

(sey/dpa) Jetzt ist es amtlich: Dem neuen Bundestag gehören auch sieben Parlamentarier aus der Region Trier an. Bislang saßen sechs Abgeordnete aus der Region Eifel/Mosel/Hunsrück im Parlament. Die drei CDU-Männer Peter Bleser (Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück), Bernhard Kaster (Trier) und Patrick Schnieder (Bitburg) gewannen ihre Direktmandate. Ulrike Höfken (Grüne) und Edmund Geisen (FDP) sowie Manfred Nink (SPD) und Katrin Werner (Linke) schafften über die Landeslisten ihrer Parteien den Sprung nach Berlin. Bei Nink und Werner stand erst am frühen Montagmorgen fest, dass ihnen der Sprung in den Bundestag gelungen war. Für den Kenner SPD-Landtagsabgeordneten rückt Irmgard Fürst aus Ralingen-Wintersdorf (Verbandsgemeinde Trier-Land) in den Landtag nach.

Nach vier Jahren großer Koalition wird Deutschland künftig von Union und FDP regiert. Dank eines sensationellen FDP-Ergebnisses bei der Bundestagswahl kann Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit ihrem Wunschpartner regieren – obwohl die Union erneut schwach abschnitt. Mit Überhangmandaten wurde für Schwarz-Gelb eine klare Parlamentsmehrheit von 331 Sitzen errechnet. SPD, Linke und Grüne kommen Hochrechnungen zufolge auf 291 Mandate. Die SPD mit Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier fuhr das schlechteste Ergebnis seit 1949 ein. Die FDP unter Guido Westerwelle holte das beste Ergebnis ihrer Geschichte und kann erstmals seit 1998 wieder mitregieren. Grüne und Linke erzielten ebenfalls zweistellige Rekordergebnisse, können angesichts der SPD-Verluste Schwarz- Gelb aber nicht verhindern. CDU-Chefin Merkel wurde als sechster Regierungschef nach Konrad Adenauer (CDU), Willy Brandt, Helmut Schmidt (beide SPD), Helmut Kohl (CDU) und Gerhard Schröder (SPD) im Amt bestätigt.