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Bundestagswahl 2021: Wahlbenachrichtigung - brauche ich das?

Post für Wahlberechtigte : Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl 2021: Kann ich auch ohne zum Wählen gehen?

Jeder Wahlberechtigte bekommt sie vor der Bundestagswahl zugeschickt. Aber warum eigentlich? Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Wahlbenachrichtigung.

Jeder Wahlberechtigte sollte vor der Bundestagswahl 2021 die Wahlbenachrichtigung im Briefkasten finden. Das ist wichtig, denn Sie erhalten damit Informationen für die Teilnahme an der Wahl. Falls Sie keine Wahlbenachrichtigung erhalten, sollten Sie dringend bei Ihrer Gemeinde nachfragen.

Wann bekomme ich die Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl 2021?

Grundsätzlich sind die Gemeinden verpflichtet, allen Wahlberechtigen eine Wahlbenachrichtigung zuzustellen. Es handelt sich dabei um die amtliche Mitteilung, dass jemand in das Wählerverzeichnis seines Wohnortes eingetragen ist. Die Benachrichtigung wird per Post an den Hauptwohnsitz des Wahlberechtigten verschickt. Die Frist dafür endet am 21. Tag vor der Wahl. Zur Bundestagswahl 2021 ist dieser Stichtag der 5. September.

Ich habe keine Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl 2021 bekommen: Was tun?

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass ein Wahlberechtigter keine Wahlbenachrichtigung erhält. Die einfachste Erklärung ist, dass der Brief bei der Post verloren gegangen ist. Es könnte auch ein Versehen bei der Gemeinde vorliegen, so dass der Brief nicht versendet wurde.

Falls Sie kein amtliches Schreiben erhalten haben, kann das aber auch ernstere Gründe haben. Eventuell sind Sie nicht automatisch im Wählerverzeichnis eingetragen worden. Das ist ärgerlich, kann aber durchaus vorkommen. Falls also der Stichtag 5. September verstrichen ist, sollten Sie möglichst sofort bei ihrer Gemeinde nachfragen. Falls Sie nämlich nicht im Wählerverzeichnis stehen, dürfen Sie auch nicht an der Bundestagswahl 2021 teilnehmen. Dieser Fehler muss schnell korrigiert werden.

Welche Infos stehen in der Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl 2021?

Die Wahlbenachrichtigung informiert Sie über den Termin der Wahl und den Zeitraum für die Stimmabgabe. Außerdem finden Sie darauf die Adresse des Wahlraumes, dem Sie zugeordnet sind. Es ist vermerkt, ob dieser Wahlraum barrierefrei erreichbar ist. Interessant für viele Wähler sind auch die Erklärungen dazu, wie sich ein Wahlschein mit Briefwahlunterlagen beantragen lässt.

Wichtig: Den Wahlraum können Sie nicht spontan wechseln. Auch dafür benötigen Sie im Vorfeld der Bundestagswahl den Antrag auf einen Wahlschein.

Was tun, wenn ich die Wahlbenachrichtigung verloren habe?

Die Wahlbenachrichtigung hat schon weitgehend ihren Zweck erfüllt, sobald sie bei Ihnen im Briefkasten liegt. Als Wahlberechtigter wissen Sie damit, dass Sie im Wählerverzeichnis stehen. Alle anderen Informationen erhalten Sie im Notfall auch bei der Gemeinde. Falls die Wahlbenachrichtigung vor der Bundestagswahl 2021 verloren geht, können Sie zum Beispiel Ihren Wahlraum erfragen.

Auch einen Wahlschein für die Briefwahl können Sie ohne den Vordruck auf der Wahlbenachrichtigung erhalten. Es genügt ein schriftlicher, formloser Antrag beim örtlichen Wahlamt.

Kann ich ohne Wahlbenachrichtigung wählen gehen?

Es ist üblich, dass die Wahlhelfer vor der Stimmabgabe die Wahlbenachrichtigung kontrollieren. Anschließend erhält der Wähler seinen Stimmzettel für die Bundestagswahl, den er geheim ausfüllt und in die Wahlurne einwirft. Der Ablauf kann aber auch anders sein. Sie dürfen bei den Wahlhelfern nämlich stattdessen ihren Personalausweis oder Reisepass vorlegen, um sich auszuweisen. Ohnehin empfiehlt der Bundeswahlleiter, neben der Wahlbenachrichtigung auch ein Ausweisdokument mitzunehmen. Falls also am Wahltag plötzlich Ihre Wahlbenachrichtigung verloren ist, müssen Sie keine Sorgen haben, dass Ihnen die Teilnahme an der Bundestagswahl verwehrt wird.

Wohin kommt die Wahlbenachrichtigung für die Bundestagswahl nach einem Umzug?

Für alle, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 umziehen, gelten zwei wichtige Fristen. Der einfachste Fall liegt vor, wenn der Umzug und die Ummeldung bis zum 42. Tag vor der Wahl vollzogen sind. Der Wähler wird dann automatisch in das Wählerverzeichnis des neuen Wohnortes eingetragen. Auch eine Wahlbenachrichtigung sollte Ihnen danach an die neue Anschrift zugestellt werden.

Falls der Umzug und die Ummeldung zwischen dem 41. und 21. Tag vor der Wahl vollzogen sind, bleibt der Wahlberechtigte im Wählerverzeichnis seines bisherigen Wohnortes eingetragen. Er kann sich aber auf eigenen Antrag in das Wählerverzeichnis des neuen Wohnortes eintragen lassen. Tut er das nicht, kann er sein Wahlrecht nur am alten Wohnsitz ausüben - egal, ob persönlich im Wahllokal oder per Briefwahl. Falls Umzug und Ummeldung nach dem 21. Tag vor der Wahl erfolgen, kann der Wahlberechtigte grundsätzlich nur am alten Wohnort wählen.

Bei Detailfragen zu den Fristen und dem Versand von Wahlbenachrichtigungen nach einem Umzug wenden Sie sich am besten direkt an Ihre Gemeinde.

Falls Sie nicht wissen, welcher Partei Sie Ihre Stimme geben sollen, hilft vor dem Wahltag vielleicht ein Blick auf den Wahl-O-Mat für die Bundestagswahl 2021.

Vor der Bundestagswahl 2021 finden Sie auf volksfreund.de die wichtigsten Informationen über den Wahlkreis Trier, den Wahlkreis Bitburg und den Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück.