1. Dossier

Stimmen aus den Parteien

Politik : Parteifreunde nehmen Stellung

Wie sehen die regionalen Politiker das Wahlergebnis? Der TV hat weitere Freunde der Direktkandidaten um eine Stellungnahme gebeten.

Daniel Müller, Fraktionsvorsitzender der FDP in Wittlich-Land, meint: „Ich glaube es ist mehr als ersichtlich, dass die Große Koalition so nicht mehr gewollt ist. Die FDP ist die richtige Alternative für die Menschen. Die Menschen trauen der FDP das Thema Digitalisierung  zu. Direktkandidat Ralf Berlingen (Wahlkreis 202) war sehr engagiert. Ich kenne ihn schon lange. Er hatte keinen einfachen Stand, da er aus Daun kommt und daher gar nicht so bekannt war. Aber er hat viele Termine wahrgenommen in Schulen, Unternehmen, Seniorenheimen und einen sehr engagierten Wahlkampf geführt. Er ist ein sehr engagierter Europäer und ein engagierter FDPler.“

Günther Theis, Fraktionsvorsitzender der Grünen von Wittlich-Land, klingt leicht enttäuscht, wenn er sagt: „Es hätte mehr sein können. Aber es ist schwierig, in unserer Region, die CDU-konservativ geprägt ist, viele Stimmen zu bekommen. Aber bundesweit sind wir drittstärkste Kraft. Darüber freuen wir uns. Im Ergebnis der Wähler ist zu lesen, dass sie eine Klimaschutzregierung mit starken Grünen haben wollen. Auch der Wahlkampf von unserer Direktkandidatin Dorothea Hafner war insgesamt gut. Sie war sehr engagiert.“

Jutta Blatzheim-Roegler (Grüne), Landtagsabgeordnete und Sprecherin des Kreisverbandes Bernkastel-Wittlich der Grünen, sagt: „Wir sind sehr zufrieden. Die Grünen sind bundesweit die drittstärkste Partei und es kommt keiner an uns vorbei. Die Menschen haben verstanden, dass unsere Ziele wichtig sind. Unser Direktkandidat Julian Joswig hat einen sensationellen Wahlkampf gemacht. Total engagiert. Ich kenne ihn seit mehreren Jahren. Er ist ein junger Mann mit hohem Potenzial. Ob er über die Liste reinkommt, bleibt abzuwarten.“

Frank Klein, FDP-Kreisvorsitzender von Bernkastel-Wittlich und stellvertretender Bezirksvorsitzender, sagt: „Wir haben untereinander gewettet, ob wir elf oder zwölf Prozent erhalten werden. Das aktuelle Ergebnis macht zufrieden und ich bin erfreut darüber. Deutschland dürstet nach Erneuerung. Die FDP ist auch reifer geworden und zur Verantwortung bereit. Unsere Direktkandidatin Carina Konrad hat sich bekannt gemacht und war omnipräsent. Sie hat ihren Wahlkampf früh geplant und ist bestens vernetzt. Viele Menschen aus der Landwirtschaft und dem Weinbau kennen sie und haben die FDP unterstützt.“