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Die meisten Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburg-Land gehen bei der Wahl im Juni wieder ins Rennen

Die meisten Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde Bitburg-Land gehen bei der Wahl im Juni wieder ins Rennen

Der TV hat sich bei den Orts-Chefs der Verbandsgemeinde (VG) Bitburg-Land erkundigt, ob sie sich in diesem Jahr erneut zur Wahl stellen. 51 Orte gibt es in der VG. Das Ergebnis:

(uq/arm/ts) Jürgen Holbach (52) wird erneut kandidieren. Holbach ist seit 15 Jahren Ortsbürgermeister von Bettingen. "Wahrscheinlich ja" sagt Erwin Elsen aus Birtlingen auf die Frage, ob er im Juni für den Posten des Ortsbürgermeisters kandidiert. Elsen ist 61 Jahre alt und seit 15 Jahren im Amt.

Zehn Jahre war Leo Meyer Orts-Chef von Heilenbach, jetzt gibt der 70-Jährige sein Amt ab. Aus Altersgründen, wie er sagt.

Der 61-Jährige Leo Maus aus Hüttingen/Kyll hat zwar noch nicht die endgültige Entscheidung gefällt, ob er seinen Hut in den Ring wirft, "geht aber davon aus", dass er zur Wahl antreten wird. Maus ist seit 25 Jahren im Amt.

Johannes Junk (53) ist seit einer Legislaturperiode Ortsbürgermeister der Gemeinde Meckel und wird sich bei der Kommunalwahl am 7. Juni erneut zur Wahl stellen.

Der Ortsbürgermeister von Dahlem, Rudolf Werwy, kandidiert erneut. Der 69-Jährige ist seit dem Jahr 2002 im Amt.

Seit 1991 ist Herbert Mohnen Ortsbürgermeister von Dockendorf. Im Juni möchte sich der 61-Jährige per Ur-Wahl wieder zum Ortsbürgermeister wählen lassen.

"Ich trete noch einmal an", sagt Rainer Wirtz, Orts-Chef aus Metterich. Seit 20 Jahren hat der 50-Jährige den Posten inne.

Peter Billen (60) bewirbt sich erneut um das Amt des Orts-Chefs in Nattenheim. 1989 wurde er zum ersten Mal gewählt.

Ob er noch einmal kandiert, hat Willi Niederprüm aus Niederstedem noch nicht entschieden; es sei aber "sehr wahrscheinlich". Der 57-Jährige ist seit zehn Jahren im Amt.

Weil Josef Junk (SPD) Bürgermeister der VG Bitburg-Land werden möchte, stellt er sich nicht mehr für den Posten des Orts-Chefs in Idenheim zur Verfügung, den er 15 Jahre inne hatte.

Der Ortsbürgermeister von Echtershausen, Werner Kootz, hat sich noch nicht entschlossen, ob er kandidiert. Der 57-Jährige ist seit 30 Jahren im Amt.

Martin Winter (58), Bürgermeister von Feilsdorf, will sich nach einer Amtsperiode erneut zur Wahl stellen - im Gemeinderat.

Noch keine Entscheidung hat Egon Kirchen gefällt, der seit 12 Jahren Ortsbürgermeister von Baustert ist. Einer Ur-Wahl werde er sich in jedem Fall nicht stellen, sagt der 79-Jährige.

Arnold Kootz will auch in der nächsten Legislaturperiode das Amt des Orts-Chefs von Biersdorf am See ausüben. Der 49-Jährige hat den Posten seit 2004 inne und wird sich der Ur-Wahl stellen.

"Ich lasse es darauf ankommen", sagt Werner Altringer mit einem Augenzwinkern auf die Frage, ob er nach seiner ersten Legislaturperiode im Juni wieder als Ortsbürgermeister von Brimingen kandidiert. Der 61-Jährige möchte sich vom Gemeinderat wählen lassen.

Seit 1992 ist Michel Brück Ortsbürgermeister (61) von Brecht - und er möchte es bleiben, mittels Ur-Wahl.

Reinhard Becker aus Dudeldorf hat sich noch nicht entschlossen, ob er kandidiert. Der 57-Jährige ist seit 18 Jahren im Amt.

Der Ur-Wahl stellt sich Alfred Nober, Orts-Chef von Ehlenz. 2002 wurde der heute 53-Jährige zum ersten Mal gewählt.

"Bislang hat mir die Arbeit immer Spaß gemacht, und das wird es sicher auch weiterhin", sagt der Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach aus Fließem. Der 62-Jährige stellt sich als Einzelbewerber der Ur-Wahl.

Werner Jüngels aus Hisel weiß noch nicht, ob er noch einmal kandidiert - wenn, dann stellt er sich der Ur-Wahl. Seit fünf Jahren steht der 61-Jährige dem Gemeinderat vor.

Gottfried Simon (67) aus Esslingen ist sich nach zehn Jahren im Amt noch nicht sicher, ob er für eine weitere Wahlperiode antritt.

Werner Viktor (68) stellt sich dagegen nach seinen ersten fünf Jahren im Amt für ein weiteres Mal zur Wahl als Bürgermeister von Halsdorf.

In Bickendorf wird Josef Biewer nicht noch mal für den Posten des Ortsbürgermeisters zur Verfügung stehen. Neben seinem Alter von 73 Jahren gibt er als weiteren Grund seine lange Amtszeit an: 35 Jahre sind ihm genug.

"Weil ich schon sehr lange dabei bin", begründet Klaus-Josef Salzburger seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur in Gondorf. "Wir haben viel geleistet und waren ein gutes Team", aber nach zehn Jahren im Amt möchte der 59-Jährige nun mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

Mit der gleichen Begründung wird auch Alfred Hauer seinen Posten in Niederweiler nach zehn Jahren im Amt abgeben und mit 64 Jahren in Rente gehen.

Der 68-jährige Erwin Schmidt kandidiert für eine zweite Amtszeit in Oberweis.

Klaus Proost, seit zehn Jahren Ortsbürgermeister in Röhl, möchte mit 61 Jahren erneut kandidieren.

Auch Otto Kranz (61) steht in Scharfbillig erneut zur Wahl. Kranz ist bereits 13 Jahre im Amt.

Sefferweich wird einen neuen Ortsbürgermeister bekommen. Richard Zeimetz, 50 Jahre alt, wird die Belastung nach zehn Jahren neben dem Beruf etwas zuviel.

Auch Otto Thünemann legt sein Amt in Stockem nieder. 30 Jahre im Amt sind dem 67-Jährigen genug.

In Sülm strebt Hermann Schilz (61) eine zweite Amtszeit an.

Der Ortsbürgermeister Alfons Schilz aus Trimport will auch weitermachen. Seinen 20 Jahren im Amt würde er gerne noch eine weitere Wahlperiode dranhängen. Schilz ist 57 Jahre alt.

Oswald Hankes (58) kandidiert zum vierten Mal für den Posten des Ortsbürgermeisters in Wettlingen.

Gleiches gilt für Leo Hülpes. Seine Amtszeit in Wiersdorf hat 1995 begonnen. Der 54-Jährige stellt sich erneut zur Wahl.

Orstbürgermeister Rudolf Winter aus Wißmannsdorf würde gerne ein zweites Mal gewählt werden. Winter ist 49 Jahre alt.

Johann Winter (60), Ortsvorsteher in Wißmannsdorf-Hermesdorf, kandidiert ein weiteres Mal. 25 Jahre im Amt haben ihn noch nicht müde gemacht.

"Ich wollte ursprünglich nicht mehr und dachte mir, dass es ein guter Zeitpunkt wäre, nach meiner dritten Wahlperiode aufzuhören." Da Walter Berger, 60 Jahre, aber bisher keinen geeigneten Bewerber für seinen Posten in Messerich erkennen konnte, hat er sich überlegt, seine Amtszeit auf 20 Jahre auszudehnen. Wichtige Entscheidungen wie die Erschließung von Gewerbe- und Baugebiet waren weitere Gründe für sein Umdenken. Es wird wahrscheinlich seine letzte Kandidatur sein.

Alois Klecker aus Oberstedem wollte sich zu einer weiteren Kandidatur nicht äußern.

Seit 20 Jahren ist Rudolf Schüller mittlerweile Ortsbürgermeister von Mülbach - und er will das Amt behalten. Der 62-Jährige stellt sich erneut zur Wahl.

Der Orts-Chef Günther Bartz von Ingendorf hat noch keine endgültige Entscheidung getroffen, will sich wenn aber vom Gemeinderat aufstellen lassen. Fünf Jahre ist der 59-Jährige nun im Amt.

Johann Marbach, Hamm: Nach fast 30 Jahren als Ortsbürgermeister des kleinen Örtchens Hamm wird sich der 80-jährige Johann Marbach nicht erneut zur Wahl stellen.

Hermann Propson ist seit fünf Jahren Orts-Chef in Schleid. Er befindet sich noch in der Entscheidungs-Phase, ob er ein zweites Mal antreten wird.

Nico Steinbach ist erst seit einem halben Jahr Orts-Chef in Oberweiler. Der 25-Jährige tritt erneut an.

Seit 24 Jahren ist Manfred Elsen Orts-Chef in Enzen. Der 54-Jährige wird sich wieder zur Wahl um das Amt stellen.

Aus Alters- und Gesundheitsgründen tritt Johann Hoor (70 Jahre) nicht mehr für das Amt des Orts-Chefs in Rittersdorf an.

Heinz Junk kandidiert in Wolsfeld erneut bei der Urwahl um das Ortsbürgermeisteramt, das der 56-Jährige bereits seit 15 Jahren innehat.

Rainer Hoffmann ist seit einem guten Jahr Orts-Chef in Olsdorf. Er geht nicht als Kandidat bei der Urwahl ins Rennen. Der 39-Jährige wäre aber bereit, das Amt des Orts-Chefs nochmal zu übernehmen, so er dafür den Rückhalt aus seiner Gemeinde hat.

Auf jeden Fall weitermachen will Heinrich Ritter als Orts-Chef in Seffern. Der 68-Jährige ist seit fünf Jahren Ortsbürgermeister.

Die Orts-Chefs Klaus Idesheim (Idesheim) und Peter Helbach (Hütterscheid) waren bis Redaktionsschluss leider nicht zu erreichen.