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Neunkirchener sagen einfach den Sturm ab

Neunkirchener sagen einfach den Sturm ab

26 Wagen und Gruppen ziehen am Rosenmontag durch den Dauner Stadtteil Neunkirchen. Mit dabei sind traditionell auch wieder Karnevalisten aus dem Umland, diesmal unter anderem aus Darscheid, Nerdlen und Niederstadtfeld.

Neunkirchener sagen einfach den Sturm ab
Foto: (e_daun )

Daun-Neunkirchen. Das große Rosenmontag-Thema - der Sturm - ist natürlich auch für die Karnevalsgesellschaft Mau-Mau des Dauner Stadtteils Neunkirchen Anlass zu Gesprächen, aber "wir haben deswegen kein extra Treffen anberaumt, um über eine mögliche Absage zu sprechen", sagt der Vorsitzende Frank Kremer. "Wir haben uns vorbehalten, kurzfristig zu entscheiden. Und wir haben gesagt: Wenn wir starten, drücken wir auf die Tube."
Und mit der Entscheidung, den Zug mit 26 Wagen und Gruppen starten zu lassen, liegen die Neunkirchener richtig, denn bis auf wenige Minuten, in denen es regnet, spielt das Wetter mit - zur Freude der Mitwirkenden und der Zuschauer. Einer von ihnen fasst die Lage so zusammen: "Die einen sagen den Zug ab, die Neunkirchener sagen einfach den Sturm ab." Und bestellen gleich noch ein paar Sonnenstrahlen dazu. Mit der Beteiligung am Zug ist Kremer zufrieden: "Eine Gruppe ist ganz kurzfristig abgesprungen, ohne die hätten wir die Zahl vom vergangenen Jahr mit 27 Wagen und Gruppen wieder erreicht." Mangels eigenem Zug ist auch wieder eine große Delegation der Dauner Narrenzunft mit Prinz Mario an der Spitze wieder in Neunkirchen dabei. Der allerdings muss wieder zu Fuß gehen - im Gegensatz zum Neunkirchener Regenten Prinz Nils und Prinzessin Katharina.
Beide werden gefahren und thronen ihrer Majestätenwürde entsprechend über dem Fußvolk. Besonders ideenreich präsentieren sich traditionell die Pützborner. Mit einen anderen/neuen Bürgerhaus für den größten Dauner Stadtteil klemmt es etwas, dafür gibt es jetzt eine Achterbahn: Die am Ring steht, die in Pützborn geht - gut so!
Die mehr als 300 Teilnehmer sorgen wieder für ein buntes Spektakel, und damit es auch wieder eine möglichst sichere Veranstaltung wird, sind Feuerwehrleute aus dem Ort, aus den Nachbargemeinden Neroth und Steinborn sowie aus Gemünden im Einsatz. sts

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