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Windig war’s, bunt war’s, schön war’s

Windig war’s, bunt war’s, schön war’s

Alle bleiben trocken: Zahlreiche Zuschauer freuen sich, dass das Wetter beim Zug mit mehr als 300 Teilnehmern im Dauner Stadtteil mitgespielt hat.

 Hier spielt die Musik, und Neunkirchens Ortsvorsteher Alois Zender (vorn) trägt seinen Teil dazu dabei.
Hier spielt die Musik, und Neunkirchens Ortsvorsteher Alois Zender (vorn) trägt seinen Teil dazu dabei. Foto: (e_daun )
Windig war’s, bunt war’s, schön war’s
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 Wie immer einfallsreich: Die Hochwassermeldezentrale ist eingerichtet und die Pützborner Gruppe (links) damit gewappnet, wenn der Pützbach mal überschwappt. Zum Umzug gehört in Neunkirchen traditionell auch eine große Delegation der Dauner Narrenzunft. TV-Fotos (4): Stephan Sartoris
Wie immer einfallsreich: Die Hochwassermeldezentrale ist eingerichtet und die Pützborner Gruppe (links) damit gewappnet, wenn der Pützbach mal überschwappt. Zum Umzug gehört in Neunkirchen traditionell auch eine große Delegation der Dauner Narrenzunft. TV-Fotos (4): Stephan Sartoris Foto: (e_daun )

Daun-Neunkirchen Da hat auch Frank Kremer, Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft (KG) Mau-Mau Neunkirchen, aufgeatmet: Das Wetter hat mitgespielt beim Rosenmontagszug im Dauner Stadtteil. Windig war's, aber alle blieben trocken, Zugteilnehmer und Zuschauer. "Häufig genug gab es bei den Umzügen am Fastnachtssonntag gutes Wetter und wir hatten am Montag Pech. Gut, dass diesmal auch bei uns niemand nass geworden ist", freut sich Kremer. In Ermangelung eines Umzugs in der Kernstadt marschiert traditionell eine große Delegation der Dauner Narrenzunft im Stadtteil Neunkirchen mit. Hatte sie im vergangenen Jahr "nur" einen Prinzen zu bieten, wurde die Narrenzunft-Gruppe am Montag angeführt von Prinz Tino und Prinzessin Janine. Aber sie sind halt eben nur Gäste und müssen zu Fuß durchs Dorf gehen, während es für die örtlichen Regenten - Prinz Basso, Prinzessin Kate, Kinderprinz Ben und Kinderprinzessin Guilina - einen eigenen Wagen gibt - wie es sich gehört. Zehn Motivwagen, 14 Fußgruppen und zwei Musikvereine umfasste der Umzug und war damit auf dem Niveau der vergangenen Jahre.
Die mehr als 300 Teilnehmer sorgen wieder für ein buntes Spektakel, und damit es auch wieder eine möglichst sichere Veranstaltung wird, waren Feuerwehrleute aus dem Ort, aus den Nachbargemeinden Neroth und Steinborn sowie aus Gemünden im Einsatz. Und: Die veranstaltende KG Mau Mau hat darauf geachtet, dass die Wagen den Tüv-Segen haben. "Ohne entsprechende Bestätigung ging keiner bei uns an den Start. Für die Wagen unserer Mitglieder haben wir die Gebühren von rund 80 Euro übernommen", berichtet Frank Kremer.