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Karneval
Wetter testet Narrenhumor in Kell (Bilder)

Umzug in Kell FOTO: Herbert Thormeyer
Kell am See. Pünktlich zum Start des Rosenmontagsumzuges öffnen sich die Schleusen des Himmels. Aber die Aktiven und die Gäste lassen sich die Stimmung beim Umzug nicht verderben.

Der Förderverein des Karnevalsclubs (KC) Callida in Kell hatte dieses Mal mit dem Karnevalsumzug kein großes Glück. Wassermassen ergossen sich über die 23 Wagen und 24 Fußgruppen. Nicht nur aus Kell am See, sondern auch aus Schillingen, Heddert, Lampaden, Waldweiler, Grimburg, Hinzenburg, Schöndorf, Hentern, Riveris und Reinsfeld waren närrische Teilnehmer mit ihren Freunden angereist.

Alle zusammengerechnet waren es 650 Narren, die sich auf den Weg machten. Die meisten von ihnen waren gut in Plastikfolie eingepackt, damit die Kostümierung nicht leidet.

„Seit 1949 gibt es in Kell einen solchen Umzug“, sagte Organisator Kurt Waschbüsch mit Stolz. Seit 2003 ist die Ausrichtung Aufgabe des KCC. 45 Helfer, Zugleitung, Feuerwehr und DRK sorgten für den reibungslosen Ablauf.

Auch für die Zuschauer war das heftige Regenwetter, in das sich sogar Graupel mischte, eine Herausforderung. Doch gerade für die Kinder war die Freigiebigkeit von Süßigkeiten die größte Verlockung. Hier wurde nicht gespart und alles mit vollen Händen unters Narrenvolk verteilt. Und so mancher verließ die Zugstrecke mit prall gefüllter Einkaufstüte.

 Regen, Trubel, Heiterkeit: Die Narren geben trotz des fiesen Wetters ihr Bestes in Kell.
Regen, Trubel, Heiterkeit: Die Narren geben trotz des fiesen Wetters ihr Bestes in Kell. FOTO: Herbert Thormeyer
 Regen, Trubel, Heiterkeit: Die Narren geben trotz des fiesen Wetters ihr Bests in Kell.
Regen, Trubel, Heiterkeit: Die Narren geben trotz des fiesen Wetters ihr Bests in Kell. FOTO: Herbert Thormeyer
 Regen, Trubel, Heiterkeit: Die Narren geben trotz des fiesen Wetters ihr Bests in Kell.
Regen, Trubel, Heiterkeit: Die Narren geben trotz des fiesen Wetters ihr Bests in Kell. FOTO: Herbert Thormeyer