Im Tälchen warten lohnt sich nicht bei der Kappensitzung in Oberemmel

Fastnacht : Im Tälchen warten lohnt sich nicht

Unter dem Motto „Hei-her, Do-her schallt ett ennt All, miaär Emmler feiern iwwerall“ fand am Samstagabend die Kappensitzung in der mit mehr als 350 Narren gefüllten Narrhall in Oberemmel statt.

Die fünfte Jahreszeit ist in Oberemmel angekommen. Mehr als 350 Narren haben am Samstagabend in der Narrhall bis zum frühen Morgen gefeiert.

Um 20:11 Uhr schallte ein lautes „Hei-her, Do-her“, als der Elferrat die Bühne betrat. Kurz darauf folgte auch schon die Hoheit Prinz Philipp I. der intergalaktischen Fliegenfänger ous’m Grooßegoaärt mit seinem Adjutant Jens und der Prinzengarde des ECC. Nach der Begrüßung tanzte die Garde bei Musikmix. Es folgte der altbekannte luxemburgische Botschafter. Als Aliens trat erstmalig auf der großen Kappensitzung die Nachwuchsgarde mit ihrem Showtanz auf. Eine lustige Unterhaltung lieferten sich zwei Herren aus Oberemmel, die auf der Wartebank im Tälchen saßen und nach Trier iwer Konz fahren wollen. Aktuelle Geschehnisse aus dem Ort kamen nicht zu kurz. Doch am Ende stellen sie fest: Im Tälchen warten lohnt sich nicht. Die Emmler Fooß-
boocken zeigten der Narrhall anschließend in einem längeren Beitrag, was alles so passieren kann, wenn man doch etwas zu tief ins Glas geschaut hat. Weiter ging es mit dem Solo-Funkenmariechen. In der Bütt erzählte Dirk Lorenz wie jedes Jahr von den Schwierigkeiten im Haushalt mit Kindern, die nur am Zocken sind oder am Fernseher hängen. Musikalisch wurde die Sitzung durch die Winzerkapelle unterlegt.

Aktive: Sitzungspräsident: Sevastian Lorenz, Matthias Schu; Prinz: Philipp Kirchen; Adjutant: Jens Hoffmann; Trainerin ECC Prinzengarde: Lina Mennenkamp; Tanzmariechen: Anna- Sophia Weber; Büttenredner: Dirk Lorenz, Peters Lorenz, Sebastian Lorenz, Wolfgang Schuster; Trainerin Nachwuchsgarde: Susanne Schuler, Julia Weires

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