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Sünden, Retourkutschen und viel Humor

Sünden, Retourkutschen und viel Humor

Die Oberbilliger Ortsvereine stellten an Weiberfastnacht eine tolle Sitzung auf die Beine.

Oberbillig (red) Die Gemeinschaft der Oberbilliger Ortsvereine präsentierte am Weiberdonnerstag im Gemeindesaal eine Sitzung mit Humor und Heiterkeit. Nach dem Einzug der Sitzungspräsidentin Steffi Hermesdorf erfolgte die Begrüßung der Untertanen, gleichzeitig wurde eine Überraschung angekündigt. Unter den Klängen der Hofkapelle betraten die beiden Funkenmariechen Jasmin Schuh und Lilli Hermesdorf die Bühne und zeigten einen gelungenen Tanz. Hermesdorf hatte mit den beiden den Tanz in nur sechs Wochen einstudiert. Beide wurden mit einem langanhaltenden Beifall verabschiedet.
Nach einem Schunkelwalzer der Hofkapelle wurde die "Retourkutsch" von der Sitzungspräsidentin Steffi angekündigt. Im vergangenen Jahr war sie mit ihrer Freundin in der Bütt und plauderte so einiges über ihre beiden Schwestern aus. In diesem Jahr drehten die Schwestern den Spieß um und plauderten über die "Sünden" der beiden anderen Mädels. Kathrin Kohns und Melanie Leick sorgten dafür, dass bei den närrischen Untertanen kein Auge trocken blieb.
Et Grejt (Beate Mertinitz) wusste so einiges aus dem Dorfgeschehen zu berichten und sorgte dabei für gute Stimmung. "Eieieiei, die Gääß as weg" - was danach so alles passierte, davon wussten die beiden Steffis (Steffi Thiel und Steffi Hermesdorf) zu berichten. Einen Augenschmaus bot die Garde der Löwen (Oberbilliger Kindergarde) mit ihrem Tanz.
Nach der Pause sorgte "Der Holzwurm" (Christian Birringer) für Lachsalven, als er so einiges aus seinem Leben und der Arbeit preisgab.
Was ein gestresster Mensch so alles erlebt, davon konnte Alfred Weinandi aus der Bütt berichten. Fake News - davon berichtete Volker Berens und schaffte es zum Ende der Sitzung, dass die Narrenburg ins Wanken kam.