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Vom Kröver Orient ins Weiße Haus

Vom Kröver Orient ins Weiße Haus

Kröv Mexikaner gibt es überall auf der Welt - auch in Kröv. Und die präsentieren beim Fastnachtszug das Weiße Haus in Washington und darunter eine Mauer.

 Fastnacht und Wein machen die Orientalen froh (oben). Gardemajor Philipp hat Vertrauen zu den Mädchen (unten). TV-Fotos (2): Clemens Beckmann
Fastnacht und Wein machen die Orientalen froh (oben). Gardemajor Philipp hat Vertrauen zu den Mädchen (unten). TV-Fotos (2): Clemens Beckmann Foto: (m_mo )

"Eine Mauer soll an der Grenze entstehen. Wir Mexikaner wollen das anders sehen. Donald Trump gefangen im Weißen Haus, und wir Mexikaner sind fein raus", steht dazu auf einem Schild. Auch mit den Kinheimer Wooschtpänz hat es sich der amerikanische Präsident schon verscherzt. Von denen bekommt er keine Wurst. Und das weiß er auch schon.
Knapp 30 Gruppen ziehen am Rosenmontag durch Kröv. Zuerst fahren oder gehen sie am Wagen des Elferrats vorbei, der alle Gäste begrüßt und sich dann als letzter in den Zug reiht. Dieses Mal bekommt er eine besondere Begleitung. Elferratsmitglied Karl-Heinz Schnabel wollte es nicht mehr mit ansehen, dass seine Kollegen nie Weingläser mitbringen. Deshalb kommt er mit dem Gläserwagen, dem etwas zweckentfremdeten Rollator des Opas. "So etwas hatten wir noch nie", sagt Reichnarren-Vorsitzender Rüdiger Löwen.
Ganz vorne im Zug marschiert die Juniorgruppe der Kröver Prinzengarde, 15 Mädchen und ein Junge. Philipp, der zehnjährige Gardemajor, steigt auf die Schultern der Mädchen und hat so viel Vertrauen, dass er sich von ihnen auffangen und noch einmal in die Höhe wirbeln lässt.
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