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Nur die Sonne hat Auftrittsverbot

Nur die Sonne hat Auftrittsverbot

Unter dem Motto "Was uns noch alles blüht" haben die Schweicher Regenten Hanni I. und Marika I. am Rosenmontag ihr närrisches Volk auf die Straßen gerufen. Alle sind gefolgt.

 Das Schweicher Prinzenpaar, Prinzessin Marika I. und Prinz Hanni I., huldigt seinem Volk. TV-Fotos (2): Friedhelm Knopp
Das Schweicher Prinzenpaar, Prinzessin Marika I. und Prinz Hanni I., huldigt seinem Volk. TV-Fotos (2): Friedhelm Knopp Foto: (h_tl )

Schweich Diesmal ist Petrus den Schweichern hold gewesen - auch wenn die Sonne bei ihm Lach- und Auftrittsverbot hatte. Aber es blieb trocken, als sich die 71 Fuß- und Wagengruppen mit rund 1200 Aktiven auf den Weg durch die Straßen machten. Für sie hatte der Schweicher Karnevalsverein (SKV) in diesem Jahr eine Überraschung im Ärmel: Eine Jury bewertete den von SKV-Sitzungspräsident Michael Wilke moderierten Vorbeimarsch der Narren - am Ende gab es Prämien für die schönste Fußgruppe, den schönsten Wagen und das netteste Motto. Wer die Geldpreise abholen kann, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.
Auch wenn dann und wann kühle Böen über die Szenerie fegten und für die optimale Verteilung von fliegenden Kamellen, Chips- und Popcorntüten sorgten, ließen sich mehrere Tausend Mitfeiernde am Wegesrand die Stimmung nicht nehmen.
Nicht nur Schweicher Gruppen wie der Reitverein - sein Motto auf dem Wagen "Heute geben wir erst richtig Gas" - präsentierten sich, sondern es gab kräftige Verstärkung aus dem Umland. Um nur einige zu nennen: Die gelbköpfigen Glubschaugenfiguren "Kenin" kündigten "Radau aus Kenn" an, mit einer Horrorkirche rückten die Narren aus Pölich und Detzem an. Dazu gesellte sich eine tierisch gut gelaunte Gruppe aus Riol. Sowie natürlich die Schweicher Klassiker wie die SKV-Garden, die Stadthusaren mit starker Truppenzahl und die Isseler mit ihrem schon am Vortag erprobten Aufgebot.
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