Kein Sommer, keine Sonne, aber heiße Rhythmen: Irsch wird zum Sambastrand

Kein Sommer, keine Sonne, aber heiße Rhythmen: Irsch wird zum Sambastrand

Heiße Rhythmen im Irscher Land am Copacabuna-Strand - unter diesem Motto ist es rund gegangen in Irsch. Das Wetter ist zwar nicht sambatypisch gewesen, Stimmung und Musik aber auf jeden Fall.

Die Pinguin-Frauen des Vereins Tarforster Männer. Foto: (h_st )

Trier-Irsch. Der kleine Stadtteil hat echte Trümpfe im Karneval. Entsprechend hoch war die Vorfreude auf den Umzug unter der Regie der Irscher Burgnarren. Da wäre die Bauerngarde, gegründet 1994. Stadtweit bekannt ist die Pratzbähnt, gegründet 2007 "bei einem Teller Flieten und ein paar Viez-Limo" laut übereinstimmender Aussage aller Beteiligten. Die Jungs machen Blasmusik, die man normalerweise für unmöglich halten müsste. Rock, Pop und Stimmung sprengen die klassischen Grenzen und lassen die Massen tanzen. 14 Gruppen und Wagen zogen durch Irsch. Mottotypisch drehte sich alles um Samba, Rio und heiße Rhythmen. Das Pferdezentrum Bodenhof wurde wieder zum Blickfang mit seinem Wagen und dem Motto "Samba finden alle gut, Bodenhof trifft Zuckerhut". Die "Tarforster Männer" waren als Pinguine an der Strandbar" unterwegs, die Gruppe Carla Marx zeigte einen "Sambastrand in Krakenhand".
Das Wetter hätte besser sein können, aber da es trocken blieb, steckten die Irscher Narren den grauen Himmel und böigen Wind problemlos weg. jp

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