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Zwischenbilanz der Trierer Polizei - Immer mehr betrunkene Jugendliche müssen vom Rettungsdienst betreut werden

Zwischenbilanz der Trierer Polizei - Immer mehr betrunkene Jugendliche müssen vom Rettungsdienst betreut werden

Mehrere hundert Narren haben am Donnerstag den Beginn der heißen Phase der tollen Tage auf dem Trierer Hauptmarkt und in anderen Orten in der Region gefeiert. Die Polizei hatte bis zum frühen Nachmittag wenig zu tun. Doch seit 16 Uhr berichtet die Polizei von immer mehr aggressiven und betrunkenen Jugendlichen.

 Weiberdonnerstag auf dem Trierer Hauptmarkt
Weiberdonnerstag auf dem Trierer Hauptmarkt Foto: Roland Morgen
 Weiberdonnerstag auf dem Trierer Hauptmarkt
Weiberdonnerstag auf dem Trierer Hauptmarkt Foto: Roland Morgen

Gute Stimmung, alles recht ruhig - Das berichtet die Trierer Polizei bis zum Donnerstagnachmittag aus der Trierer Innenstadt.
Seit 16 Uhr melden die Beamten auf ihrem Twitteraccount : "Leider sind immer mehr stark alkoholisierte junge Menschen festzustellen. #PolizeiTrier muss bei mehreren Auseinandersetzungen eingreifen."
Der Alkoholkonsum schlage zunehmend in Aggression um, heißt es weiter von der Polizei.

Die Polizei sorgt mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften für die Sicherheit der Jecken. Bereits um 7 Uhr starteten in Trier die Jugendschutzkontrollen. Seit dem Vormittag sind Polizeibeamte und Mitarbeiter der Jugendämter der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg in der Trierer Innenstadt und den angrenzenden Bereichen unterwegs, um die Einhaltung der Jugendschutzvorschriften zu überwachen. Zwar stellten die Beamten bisher elf Flaschen mit Alkohol sicher, die Jugendliche trotz Verbots mitführten. Probleme mit volltrunkenen Karnevalisten gab es aber bisher nicht.

Lediglich einmal musste die Polizei bis 15 Uhr zu einer Körperverletzung ausrücken, als im Wilhelm-Rautenstrauch-Park mehrere junge Männer in einen Streit gerieten. Die Streithähne konnten getrennt werden. Gegen drei Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. In mehreren anderen Fällen konnten die Beamten durch ihr schnelles Eingreifen sich anbahnende Streitigkeiten schlichten. Darüber hinaus mussten sich die Rettungskräfte vor Ort um mehrere stark alkoholisierte Personen kümmern.

Auf eine Gefahrenabwehrverordnung, die Alkoholexzessen Jugendlicher wie an Weiberfastnacht 2012 vorbeugen soll, hatte der Stadtrat diesmal verzichtet.

Ruhiges Feiern auch in der Eifel

Auch in Bitburg verlief der Auftakt zum diesjährigen Straßenkarneval bisher nach Polizeiangaben absolut ruhig. Bis 14 Uhr kam es in Bitburg zu keinerlei Zwischenfällen. Ab 6.30 Uhr war die Polizei gemeinsam mit Angehörigen der Kreisverwaltung und der Stadtverwaltung im Stadtgebiet unterwegs. Ein besonderes Augenmerk lag hierbei auf den verschiedenen Parkanlagen, dem Zentralen Busbahnhof sowie der Eisbahn und dem Flugplatz Bitburg. Es wurden keine Verstöße gegen die Bestimmungen des Jugendschutzes festgestellt. Die Kontrollen werden bis in die Abendstunden fortgesetzt.