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FDP will Wahl in Olewig bezahlen

FDP will Wahl in Olewig bezahlen

Der Trierer Stadtrat hat gestern Abend in einer Sondersitzung einstimmig entschieden, die Wahl des Ortsvorstehers von Olewig auf den 24. August festzulegen.

Auf die Frage von Ratsmitglied Rainer Lehnart (SPD), ob die FDP sich Gedanken über die Kosten des neuen Termins gemacht habe, antwortete Tobias Schneider (FDP): "Selbstverständlich werden wir diese Kosten übernehmen." Das Presseamt hatte auf TV-Anfrage mehrere Ausgabeposten aufgeführt, die aufgrund des neuen Termins anfallen und sich auf mehr als 1000 Euro summieren.

Die FDP hatte für die Ortsvorsteherwahl in Olewig einen Kandidaten benannt, der zwar in der Olewiger Straße wohnt, die aber in diesem Abschnitt nicht zu Olewig selbst, sondern zum Stadtteil Trier-Mitte/Gartenfeld gehört. Der Wahlausschuss, der am 10. April alle Wahlvorschläge auf ihre Zulässigkeit prüfte, erkannte den Fehler nicht und ließ die Kandidatur zu. Christdemokrat Peter Terges machte auf den Fehler aufmerksam. Die Folge: Nur 18 der 19 Trierer Stadtteile wählen am 25. Mai ihren Ortsvorsteher, Olewig wird erst am 24. August zur Wahlurne.