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Feststimmung rund um den Dom

Feststimmung rund um den Dom

Die 13. Heilig-Rock-Tage gehen in die zweite Halbzeit. Mit der ersten Hälfte des Bistumsfestes, das unter dem Motto „In Gerechtigkeit dein Angesicht suchen“ im Zeichen des 50. Jubiläums der Bolivienpartnerschaft steht, ist das Team rund um Organisator Hans-Werner Tonner zufrieden. „Es war ordentlich etwas los rund um den Dom“, zieht Tonner Bilanz.

(red) Nicht nur wegen des sommerlichen Wetters seien Tausende bisher gekommen. „Es zeigt sich, dass wir mit unserem Programm den Nerv vieler Leute getroffen haben“, sagt Tonner. Seit Freitag herrsche rund um den Dom Festival-Stimmung. Höhepunkte bisher seien ganz klar das Jugendevent am Samstag und die beiden Tage der Kindergartenkinder am Montag und Dienstag gewesen. Alleine an diesen beiden Tagen hätten rund 6500 Kindergartenkinder den Dom mit Leben gefüllt. Besonders freut sich Tonner, dass auch die Rahmenangebote wie Gottesdienste, Andachten, der Raum der Stille aber auch die „Touch me Gott“-Zeltkirche im Konviktshof, die Kunstausstellungen und die abendlichen Stadtgänge „sehr gut besucht“ seien.

Die Arbeit wird den rund 800 ehrenamtlichen Helfern auch bis zum Ende der Heilig-Rock-Tage am Sonntag, 25. April nicht ausgehen. Weiter geht es am Mittwoch mit dem „Tag der Förderschulen“. Dieser Tag ist auch gleichzeitig „Tag der Priester“ mit Vorträgen im Trierer Priesterseminar. Am Donnerstag, 22. April treffen sich rund 850 Ehrenamtliche zum „Tag der Caritas“ in St. Maximin. Im Dom feiern an diesem Tag um 10 Uhr Soldaten verschiedener Länder einen Internationalen Soldatengottesdienst mit Bischof Stephan Ackermann.

Anschließend gibt es um 12.30 Uhr auf dem Domfreihof ein Platzkonzert. Am Freitag, 23. April kommen rund 600 Jubelpaare zum „Tag der Goldhochzeitspaare“. „Die Resonanz auf diesen Tag ist gewaltig“, erklärt Tonner. Wegen des großen Andrangs ist der Zutritt zum Pontifikalamt um 10 Uhr im Dom nur mit einer Reservierung möglich. Die Messe um 15 Uhr wird von der Trierer Gehörlosengemeinde mitgestaltet, im Anschluss haben alle Gläubigen die Möglichkeit, sich persönlich von den anwesenden Bischöfen und Priestern segnen zu lassen. Um 17 Uhr gibt es mit dem Krabbelgottesdienst der Familienbildungsstätte im Dom ein Angebot für die Allerkleinsten und ihre Eltern.

Am Samstag, 24. April kommen zum „Tag der Kommunionkinder“ ab 10 Uhr rund 1500 Kommunionkinder aus dem ganzen Bistum nach St. Maximin. Im Dom wird der „Tag der Behindertenseelsorge“ mit einem Pontifikalamt um 10 Uhr und um 14.30 Uhr mit einem Segnungsgottesdienst in St. Gangolf gefeiert. Um 16.30 Uhr treffen sich in der Aula der Grundschule St. Paulin Engagierte aus der Bolivien-Partnerschaft zum „Nostalgietag“ Ab 20 Uhr beginnt dann mit der Domnacht im Rahmen der „Nacht der Kathedralen“ einer der traditionellen Höhepunkte der Heilig-Rock-Tage. Die „Nacht der Kathedralen“ wird auch in Metz, Lüttich, Luxemburg, Reims und erstmals auch in Bolivien gefeiert wird.

Der Dom wird dann bis zum Morgen geöffnet sein, um 20.45 Uhr interpretiert ein Projektchor Paul Winters „Earth Mass“, gegen 22 Uhr gibt es eine Lichterprozession zum Hauptmarkt und um 24 Uhr eine Mitternachtsmesse mit Weihbischof Robert Brahm. Von 20 bis 24 Uhr ist auch das Dommuseum geöffnet. Um 6 Uhr endet die „Nacht der Kathedralen“ mit einer Auferstehungsfeier. Am Sonntag feiern Ordensfrauen und -männer den „Tag der Orden“ bevor die Heilig-Rock-Tage mit einer Pontifikalvesper zu Ende gehen. In dieser Vesper wird Bischof Ackermann das Leitwort für die große Heilig-Rock-Wallfahrt bekanntgeben.