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Jahresrückblick: Das war das Jahr 2020 in der Eifel

Jahresrückblick : Das war das Jahr 2020 in der Eifel

Von Corona über Projekte und besondere Ereignisse bis hin zu Politik und Wirtschaft - was die Menschen in der Eifel im Jahr 2020 bewegte.

Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm und in der Vulkaneifel geprägt. Ein Rückblick auf ein Jahr ohne Großveranstaltungen wie den Beda-Markt und die Einrichtung von Fieberambulanzen und der Sichtungsstelle in Bitburg bis hin zur Schließung der Grenzen nach Luxemburg und Belgien. Aber auch ein Jahr mit viel Solidarität und Kreativität  Das erste Autokino der Region zeigt Filme -  Liefer- und Hilfsangebote entstehen.

 Auch auf Projekte in der Eifel wirkt sich die Pandemie aus, verzögert sie eine zeitlang - wie die Arbeiten am neuen Seniorenzentrum in der Prümer Teichstraße - oder sorgt dafür, dass die Pläne für die Bit-Galerie erst einmal auf Eis liegen. Weiter vorwärts geht es unterdessen mit wichtigen Straßenbauprojekten.

 Eine Weltkriegsbombe versetzt Mitte Juli die Menschen in Hillesheim in Aufregung, während der in die Eifel zurückgekehrte Wolf ebenso für Schlagzeilen sorgt wie ungebetene Badegäste im Naturschutzgebiet am Schalkenmehrener Maar. Auch für die Polizei ist es ein unruhiges Jahr, sie wird von Geldautomatenknackern und Feuerteufeln auf Trab gehalten und muss sich mit Schleuserbanden, Gullydeckelwerfern und einem brennenden Blitzer beschäftigen.

 Für eine politische Überraschung sorgt der Vulkaneifelkreis: Bei der Landratswahl gewinnt die SPD-Kandidatin deutlich gegen den Amtsinhaber. Im CDU-Kreisverband Bitburg-Prüm vollzieht sich nach 27 Jahren mit Michael Billen an der Spitze ein Machtwechsel.

Bitburg will es noch einmal wissen und bewirbt sich erneut um die Landesgartenschau. Im September platzen die Pläne für eine Bankenfusion in der Eifel. Die Bio-Tonne ist 2020 in der Vulkaneifel in der Diskussion und wird beschlossen. Neue Perspektiven gibt es unterdessen für die Eifelquerbahn.