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Jeder vierte Ort ohne Bewerber

Jeder vierte Ort ohne Bewerber

In vier von 17 Dörfern der Verbandsgemeinde Irrel gibt es keinen Bewerber für die Kommunalwahl am 7. Juni. Im Gegensatz zur deutlich größeren VG Bitburg-Land gibt es unter den Kandidaten aber immerhin zwei Frauen.

Irrel. (uhe) Suzette Weber ist eine von zwei Frauen in der Verbandsgemeinde Irrel, die sich als Kandidatinnen für die kommende Kommunalwahl zur Verfügung stellen. Bereits derzeit ist Weber Ortsbürgermeisterin in Wallendorf, und da es dort keinen Gegenkandidaten gibt, hat sie gute Chancen, dieses Amt auch weiterhin ausüben zu können. Überhaupt gibt es unter den 17 Dörfern der VG Irrel nur zwei Orte, in denen zwei Bewerber zur Wahl stehen. In einem davon ist Annegret Metzen-Bauerfeind die zweite Frau in der noch immer von Männern beherrschten Domäne. Doch in fast jedem vierten Dorf gibt es überhaupt keinen Kandidaten, weder einen männlichen, noch einen weiblichen. Hier eine Übersicht.

Ein Dorf, ein Kandidat: In folgenden Orten stellt sich je ein Kandidat zur Wahl. Alsdorf: Manfred Rodens; Bollendorf: Hermann Schmitz; Ferschweiler: Rudolf Schmitt; Holsthum: Klaus-Dieter Reschke; Irrel: Heinz Haas; Kaschenbach: Johannes Billen; Menningen: Peter Hinkes; Minden: Leo Zehren; Niederweis: Christof Schackmann; Prümzurlay: Wolfgang Herz; Wallendorf: Suzette Weber.

Ein Dorf, zwei Kandidaten: Nur in zwei Orten können die Bürger zwischen zwei Kandidaten wählen - Echternacherbrück: Annegret Bauerfeind-Metzen und Ralf Schrauf; Gilzem: Mario Bisdorf und Jakob Schmitt.

Kein Kandidat. Wie in anderen Verbandsgemeinden gibt es auch in der VG Irrel Dörfer ohne Bewerber: Eisenach, Ernzen, Peffingen und Schankweiler. In diesem Orten liegt die Wahl des Bürgermeisters also nicht in den Händen der Bürger, sondern ist Aufgabe des Gemeinderats.