Kein Freudensprung, nur ein Lächeln

Kein Freudensprung, nur ein Lächeln

Aloysius Söhngen (CDU), Einzelkandidat für das Amt des Verbandsgemeinde-Bürgermeisters, ist von 8576 Wählern (80,8 Prozent) wiedergewählt worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,5 Prozent.

Prüm. Der Freudensprung blieb zwar aus, aber für ein zufriedenes Lächeln reichte es doch noch. Aloysius Söhngen bleibt Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Prüm. 80,8 Prozent der Wähler wollten dies so. "Ich bin zufrieden", sagte Söhngen. "Ich bin dankbar, dass ich gewählt worden bin." Sein Dankeschön gelte allen, die ihn unterstützt haben, ganz besonders Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy.

Auf VG-Ebene könne er nun weiterführen, was begonnen wurde. Er setze weiterhin auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden und auch mit der Stadt.

Keine Pause - die Arbeit wartet schon



Eine Verschnaufpause gönnt sich der Verwaltungs-Chef nach der Wahl nicht. Als Nächstes werden der VG-Rat und die OG-Räte konstituiert, die Arbeit gehe direkt weiter. Der nächste VG-Rat sei noch vor den Sommerferien, sagt der 52-Jährige.

Und die Themen, die den Bürgermeister in den nächsten acht Jahren auf Trab halten werden, stehen auch schon fest: das Schwimmbad in Schönecken, die Bahnstrecke Prüm-Gerolstein und die Veränderungen in der Schullandschaft.

Im Konferenzsaal der Verbandsgemeinde will trotz persönlichem Wahlsieg so recht keine gute Laune aufkommen. Als "bedrückend" bezeichnet Söhngen die Gesamtsituation der anderen Wahlergebnisse und meint damit die Landrats- und Kreistagswahlen, wo es weder für den CDU-Landrats-Kandidaten noch die Partei besonders gut aussieht.

Söhngens Arbeit ist dagegen von den Wählern honoriert worden. Bereits 2001 erhielt er 84,3 Prozent der Stimmen. Das Amt des VG-Bürgermeisters bekleidet der CDU-Mann und vierfache Vater seit 1991. Geboren ist er in Limbach/Westerwald. Nach seiner Ausbildung zum Diplom-Volkswirt arbeitete er als Wirtschaftsreferendar.