„Die Arche Noah des Moselrieslings“ Warum in alten Reben die Antworten auf den Klimawandel stecken

Leiwen · Kann uralte Rieslinggenetik dem Klimawandel besser trotzen als herkömmliche? Und wie schmeckt der Wein aus diesen speziellen Reben? Winzer Nik Weis aus Leiwen erforscht diese Fragen in seiner Rebschule und begibt sich dafür auf Spurensuche in den Weinbergen.

Winzer Nik Weis vom Weingut Nik Weis St. Urbans-Hof aus Leiwen und seine rechte Hand Hermann Jostock, Leiter der Rebschule und Außenbetriebsleiter des Weingutes St.Urbans-Hof, mit einem Bündel ihrer besonderen Reben.

Winzer Nik Weis vom Weingut Nik Weis St. Urbans-Hof aus Leiwen und seine rechte Hand Hermann Jostock, Leiter der Rebschule und Außenbetriebsleiter des Weingutes St.Urbans-Hof, mit einem Bündel ihrer besonderen Reben.

Foto: TV/Verona Kerl

Warum schmecken Weine aus alten Rieslingreben so köstlich? Diese Frage stellte der junge Nik Weis einst seinem Vater. Denn der Filius bemerkte, dass besonders ihre 120 Jahre alte Parzelle im Wiltinger Schlangengraben stets überaus erlesene Tropfen hervorbrachte. Die Antwort – weil die Reben eben sehr alt seien – genügte dem wissbegierigen Jungwinzer nicht. Er glaubte, da müsse mehr dahinterstecken. Also versuchte er, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Eine Lebensaufgabe.