Getränke-Pendler Wie Dosengetränke Menschen aus der Region nach Luxemburg locken

Trier · Viele Menschen aus der Region fahren nicht nur zum Tanken, sondern auch für ihren Getränkeeinkauf in das Großherzogtum. Warum das vor allem deutsche Kunden anlockt, warum sich das für die Tankstellen lohnt und was das für die Umwelt bedeutet.

 Einige Leute aus der Region fahren regelmäßig wegen Dosengetränken nach Luxemburg. Warum das so ist. (Symbolbild)

Einige Leute aus der Region fahren regelmäßig wegen Dosengetränken nach Luxemburg. Warum das so ist. (Symbolbild)

Foto: dpa/Jens Büttner

Die Tankstellen-Allee in Wasserbillig. Auf der Straße, die beiderseits mit Tankstellen verschiedener Unternehmen geschmückt ist, herrscht ein reger Autoverkehr. Die Kennzeichen TR, SAB oder BIT sind gut vertreten. Die Vermutung, dass die günstigeren Spritpreise den Betrieb erzeugen, ist dabei nur ein Teil der Wahrheit. Ein weiterer Grund für deutsche Kunden sind nämlich auch günstige, pfandfreie Getränkedosen, die man einfach in den gelben Sack werfen kann, statt sie zurück zum Pfandautomaten zu bringen. Aber ist das aus Umweltsicht wirklich verwerflich? Einweg ist schließlich beides und was im gelben Sack landet, wird doch auch recycelt, oder? Und sind Dosen denn wirklich so verwerflich? Gehen wir der Sache mal auf den Grund.