Wirtschaft 650.000 Euro für neues Holzbau-Zentrum in Trier

Trier · Die Region Trier soll Vorreiter beim Holzbau werden. Der Bund stellt dafür 650.000 Euro zur Verfügung.

Holz speichert CO 2  und ist daher derperfekte Rohstoff für klimaschonendes Bauen.

Holz speichert CO 2 und ist daher derperfekte Rohstoff für klimaschonendes Bauen.

Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Trier (Mos) Die Bundestagsabgeordnete Verena Hubertz (SPD) will die waldreiche Region Trier zum Vorreiter in Sachen Holzbau machen und hat sich daher dafür eingesetzt, dass der Bund für ein „Transformationscluster Holzbau“ 650.000 Euro Fördergeld bereitstellt. Weitere Mittel sollen vom Land kommen.

Mit dem Geld wird in oder bei Trier eine auf drei Jahre finanzierte neu besetzte Anlaufstelle geschaffen, die Waldbau, Sägewerke und die vielen holzverarbeitenden Betriebe der Region miteinander vernetzt und hilft, Forschungsergebnisse des Holzkompetenzzentrums der Hochschule Trier in der Praxis anzuwenden. Das Ziel: Noch viel mehr und viel günstiger soll mit Holz gebaut werden.

„Wenn wir den Klimawandel effektiv bekämpfen wollen, müssen wir auch für den Bausektor neue Lösungen finden. Denn circa 40 Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit stammen aus dem Bausektor“, sagt Hubertz, die in der Holzwirtschaft eine der großen Stärken der Region sieht.

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