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Ortsbeiratswahl in Trier-Olewig: FDP ist komplett raus

Wer wird der Kandidat der FDP für die Landratswahl im Kreis Vulkaneifel? Diese Frage ist noch ungeklärt. Fest steht, dass die Frist am 22. Oktober endet. Foto: dpa
Wer wird der Kandidat der FDP für die Landratswahl im Kreis Vulkaneifel? Diese Frage ist noch ungeklärt. Fest steht, dass die Frist am 22. Oktober endet. Foto: dpa
Trier-Olewig. Das Ergebnis der Ortsbeiratswahl in Olewig ändert sich nach einem Beschluss des Wahlausschusses der Stadt Trier, der heute tagte. Am Ergebnis der Stadtratswahl gab es nichts mehr zu rütteln.

Wie die Stadt heute mitteilte, gibt es beim Ergebnis der Ortsbeiratswahl in Olewig eine wesentliche Veränderung. Die FDP verliert ihren Sitz und die CDU gewinnt einen weiteren hinzu. Bei der SPD (fünf Sitze) und der FWG (ein Sitz) ändert sich nichts. Grundlage ist eine Mitteilung des Landeswahlleiters, wonach im Rahmen der Sitzverteilung mit dem Programm "PC-Wahl" Fehlberechnungen in den Fällen aufgetreten sind, in denen ein "Wahlvorschlagsträger zwar die absolute Mehrheit der Stimmen, aber nicht die absolute Mehrheit der Mandate errungen hat". Das trifft auf die CDU im Stadtteil zu. Sie bekam laut vorläufigem Ergebnis 50,8 Prozent der Stimmen und sechs Sitze. So viele hatten die anderen Fraktionen zusammengenommen aber auch - die absolute Mehrheit fehlte der CDU also im Rat. In diesem Fall sei dem "Wahlvorschlagsträger mit der absoluten Stimmenmehrheit vorab ein weiterer Sitz zuzuteilen", heißt es vom Landeswahlleiter. "Die dann noch verbleibenden Sitze sind (nur) an die übrigen Wahlvorschlagsträger unterzuverteilen." Dabei geht die FDP, die mit 151 Stimmen einen Sitz bekommen hatte, leer aus. Statt Svenja Marschall (FDP) wird Tanja Freyler (CDU) im Rat sitzen.

Bei den Zahlen zur Stadtratswahl ist alles beim alten geblieben. Danach entfielen auf die CDU 34,27 Prozent (20 Sitze/bisher 19), die SPD 26,18 Prozent (15/15), die Grünen 16,6 Prozent (9/10), die FWG 7,48 Prozent (4/6), die FDP 2,79 Prozent (2/4) und auf die Linke 5,53 Prozent (3/2). Neu im Rat sind die AfD mit 3,93 Prozent (2 Sitze) und die Piraten mit 2,53 Prozent (1). mic