Per Brief kann schon gewählt werden

Per Brief kann schon gewählt werden

In den beiden Hochwald-Verbandsgemeinden Hermeskeil und Kell am See läuft seit voriger Woche die Briefwahl. Die Bürger können also schon jetzt ihre Stimmen für die Europa- und Kommunalwahl am 25. Mai abgeben. Beide Verwaltungen empfehlen, auf diese Möglichkeit zurückzugreifen.

Hermeskeil/Kell. Alle Bürger im Hochwald, die am 25. Mai bei der Europa- und Kommunalwahl zur Stimmabgabe aufgerufen sind, haben vorige Woche von den Verwaltungen der Verbandsgemeinden (VG) Hermeskeil oder Kell Post bekommen. In diesen Wahlbenachrichtigungen wird explizit darauf hingewiesen, dass die Bürger die Möglichkeit der Briefwahl haben. Auf der Rückseite können Bürger den schriftlichen Antrag stellen, dass ihnen die Wahlzettel zugeschickt werden.Kommunalwahl 2014


Sie müssen dann das Kuvert mit den Stimmzetteln bis Freitag, 23. Mai, wieder per Post zurück an die Verwaltung schicken. Darüber hinaus können die Umschläge in die Briefkästen der Rathäuser eingeworfen werden.
In beiden Verwaltungen haben die Bürger außerdem während der Öffnungszeiten die Gelegenheit, bereits vor dem Wahltermin am 25. Mai ihre Stimmen per Briefwahl abzugeben.
Werner Haubrich, Büroleiter im Hermeskeiler Rathaus, wirbt für diese Form der Stimmabgabe. "Wir als Verwaltung empfehlen es, die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen, wenn die Bürger sorgfältig und zielgerichtet die Personen ihres Vertrauens auswählen wollen, um ihnen ihre Stimme zu geben." Denn gerade bei der Wahl am 25. Mai steht eine Vielzahl von Entscheidungen an.Sechs Wahlzettel


Im Hochwald sind die Bürger der Stadt Hermeskeil diejenigen, die die meisten Kreuze machen müssen. Insgesamt können sie auf sechs Wahlzetteln 99 Stimmen vergeben.
Bei der Europawahl und der Direktwahl des Stadtbürgermeisters ist nur ein Kreuz zulässig. Dazu kommen aber 46 Stimmen, die unter den Bewerbern für den Kreistag zu vergeben sind. Beim Verbandsgemeinderat Hermeskeil sind es 28 Stimmen, beim Stadtrat Hermeskeil 22 Stimmen. Darüber hinaus stimmen die Bürger der Stadt Hermeskeil auch noch bei einer amtlichen Einwohnerbefragung darüber ab, wie weit Windräder von Wohnhäusern entfernt sein sollen.
Haubrich rechnet mit einer großen Nachfrage für die Briefwahl. Gleiches gilt für Norbert Willems, Büroleiter der Keller VG-Verwaltung: "Bei der vorigen Wahl hatten wir unter den insgesamt etwa 7700 Wahlberechtigten rund 1000 Briefwähler. Diesmal rechnen wir mit circa 1500." ax