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Port für vierte Amtszeit bestätigt

Port für vierte Amtszeit bestätigt

Wolfgang Port (CDU) ist mit einer guten Zweidrittel-Mehrheit in seinem Amt als Stadtbürgermeister von Bernkastel-Kues bestätigt worden. Port ist bereits seit 15 Jahren Chef der Moselstadt und ist als Einzelkandidat ins Rennen gegangen.

Port für vierte Amtszeit bestätigt
Foto: 1.00

Bernkastel-Kues. Die Auszählung der Stimmen zieht sich hin. Bis um 20.30 Uhr fehlt für die Wahl des Stadtbürgermeisters von Bernkastel-Kues immer noch der letzte der neun Stimmbezirke. Dennoch gibt es schon die ersten Gratulanten. Denn alle sind sich in der Wahlzentrale im Gebäude der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues sicher: da kann jetzt nichts mehr passieren.
Wolfgang Port wirkt zwar zu Beginn der Auszählung noch nervös, aber die ersten Ergebnisse beruhigen. Mehr als 69 Prozent in Andel geben ihm ein gutes Gefühl. Denn das war einer der Bezirke, bei denen er bei vorangegangenen Wahlen immer die wenigsten Stimmen bekommen hat.
Seine Frau Helga ist ganz entspannt. "Ich mache das hier jetzt zum dritten Mal mit", sagt sie. Insgesamt drei Mal ist ihr Mann schon ohne Gegenkandidat angetreten. Von daher ist sie zuversichtlich, dass er auch wieder gewählt wird.
Dennoch wird die Zeit lang. Port läuft immer wieder nach draußen. Helga Port macht es sich derweil auf einem Kinderstühlchen mehr oder weniger bequem. Nach und nach kommen die Ergebnisse aus den Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues rein. Das Endergebnis für Port fehlt immer noch.
Der langjährige Bürgermeister rechnet allerdings damit, dass das Ergebnis schlechter als bei der letzten Wahl ausfallen wird. "Manche wollen sicher mal jemand anderen als Bürgermeister sehen."
Als das Endergebnis feststeht, ist Port zufrieden. "Über zwei Drittel der Menschen haben mich wieder gewählt. Das ist ein klarer Auftrag", sagt er. Er werde jetzt versuchen, das in ihn gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Und auch, die die ihn nicht gewählt haben, zu überzeugen. Auch wenn das bei manchen sicher schwierig sei.
Es sei klar, dass die Vielzahl der Projekte, die in den vergangenen Jahren angegangen wurden, nicht jedem gefallen. "Ich bin aber auch nicht gewählt worden, um es jedem recht zu machen, sondern die Arbeit des Stadtrates voranzubringen."
Und deshalb ist sein Fazit positiv:"Ich bin damit nach 15 Jahren sehr zufrieden."
Enttäuscht ist er allerdings über die geringe Wahlbeteiligung. Denn die liegt deutlich unter 50 Prozent. noj