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Rock am Ring: A capella zum "Boulevard of broken Dreams"

FOTO: Sven Eisenkrämer
Nürburgring. Nach dem Sonnenbrand-Alarm am Freitag, einem Gewitter am Samstag und einem nass-kalten Sonntag hat der Ring trotz jeder Menge Party vor den Bühnen und auf den Zeltplätzen noch genug Kraft, Green Day zu feiern.

Kraftclub aus Chemnitz haben schon mal auf dem Ring gespielt. Auf der Clubstage am Nachmittag. Am Sontag spielen sie am frühen Abend auf der Centerstage und zeigen nichts anderes als einen der besten Auftritte bei Rock am Ring 2013. Felix Brummer und seine Jungs schlagen zu, der gesamte Ring singt ,,Ich will nicht nach Berlin". In einer solchen Intensität haben viele das Set von Kraftclub nicht erwartet. Die Sportfreunde Stiller sind danach dran. Obwohl sie schon gefühlte 100 Mal, tatsächlich wohl eher zehn Mal, auf dem Ring gespielt haben, stehen sie jetzt zum ersten Mal zur Prime Time auf der Centerstage. Sie feiern diese Premiere, indem sie komplett eine Plattform hoch oben am Bühnenaufbau erklimmen und dort ihr letztes Stück spielen. Mutig. Die Fans honorieren diesen Kampf gegen die Höhenangst und freuen sich auf Green Day und Seeed.

Nach dem Sonnenbrand-Alarm am Freitag, einem Gewitter am Samstag und einem nass-kalten Sonntag hat der Ring trotz jeder Menge Party vor den Bühnen und auf den Zeltplätzen noch genug Kraft, Green Day zu feiern. Die Punk-Veteranen aus Kalifornien reißen die begeisterten Fanmassen mit enormer Spielfreude mit. Den ,,Boulevard of broken Dreams" singen die Fans allein a capella - so gut, dass Frontmann Billy Joe Armstrong seine Gitarre hinlegt und sich mehrmals verneigt. Green Day live ist ein Erlebnis, das die Fans lange nicht vergessen werden. (jp)

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