1. Dossier

Rock am Ring: Jared Leto und die schöne Hayley

Rock am Ring: Jared Leto und die schöne Hayley

Tag 1 am Ring hatte bereits jede Menge großer Momente. Ein Erlebnis für sich ist Hayley Williams. Die zierliche Schönheit mit den roten Haaren singt für die Alternative-Band Paramore und lässt viele männliche Fans in purer Faszination auf die Bühne starren. Bis sie von ihren Freundinnen unsanft angerempelt werden.



Und dann natürlich Jared Leto. Der 41-Jährige zeigte sich zusammen mit seinen Bandkollegen von 30 Seconds To Mars schon am Freitagmittag im Media Center vor Journalisten und 100 auserwählten Fans. Der Großteil davon weiblich. Neben Einblicken in das Leben, die Liebe und das neue Album verriet der Sänger und Schauspieler, dass seiner Ansicht nach nicht die Franzosen, sondern die Deutschen das beste Brot backen. Die Bäckerzunft wird's freuen.

Der Ring wäre nicht der Ring ohne die lauten und harten Töne. Für diese ist am Freitag die Alternastage das Zentrum des Universums. Bullet For My Valentine, aus Wales kommende Metalcore-Weltelite, überzeugt ebenso wie Limp Bizkit. Und auch etwas weniger bekannte Vertreter des Metal wie die britische Band Bring Me The Horizon oder Amon Amarth aus Schweden (finsterster Death Metal) lassen es krachen.

Wie immer: Ebenso bunt, hart im Nehmen und vor Energie berstend wie die Künstler sind auch die Fans. Es ist jetzt 13 Uhr am Samstag, und eine wilde Meute strömt in den ersten Wellenbrecher vor der Centerstage, der 9000 Fans Platz bietet. Dort werden viele von ihnen in immer noch praller Sonne bis heute Nacht ausharren - wenn Volbeat und The Prodigy kommen. (jp)

Fans friedlich, kaum Unfälle, aber viele Handydiebstähle

Viele Sonnenbrände, aber keine größeren Einsätze für Helfer

Zahlen, Daten, Fakten


Rock am Ring, Europas größtes Musikfestival, wartet auch in diesem Jahr mit Superlativen auf. Rund 80 Bands sorgen an drei Tagen auf drei Bühnen für Stimmung. Den rund 100000 Fans wird dabei mit insgesamt 500000 Watt Musikleistung eingeheizt. 100 Gerüstbauer haben für die Bühnen, Mixerplätze, Boxen- und Lichttürme 250 Tonnen Stahl verbaut. Damit Licht und Ton stimmen, mussten rund 13 Kilometer Kabel verlegt werden. Hinzu kommen 36 Kilometer Stromkabel. Und es ist Tag und Nacht Bewegung: 20 Bühnentrucks, 60 Bandtrucks und 100 Nightlinerbusse bringen Musiker, Medienleute und Material an die richtige Stelle, 50 Shuttlebusse die Fans rings um den Ring an ihren Wunschort. Für die Fans auf den 100 Hektar Zelt- und weiteren 100 Hektar Parkplätzen wurde ebenfalls eine wahnsinnige Logistik zur Verfügung gestellt. In Zahlen: 400 Duschen, fast 1200 Mobiltoiletten, 600 Wasserstellen, zehn Kilometer Wasserleitungen, 15 Kilometer Zaun und, und. und. mh

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