Bring me the Horizon befreien den Horizont von den Wolken am Ring

Bandkritik : Bring me the Horizon befreien den Horizont von den Wolken am Ring

Was klischeehaft klingt, haben Bring me the Horizon am Samstagabend trotzdem geschafft: Mit ihrem Auftritt haben die Jungs aus Sheffield den Regen verscheucht und ganz nebenbei noch Liebe an das Publikum verteilt.

Es ist ein wilder Mix aus alten und neuen Liedern, den Bring me the Horizon auf der Volcano Stage abgeliefert haben. Von den harten Songs mit hohem Scream-Anteil bis zu den etwas weicheren Titeln von Oli Sykes und seiner Band ist alles dabei. Schnell sind zahlreiche Moshpits und springende Menschen zu sehen.

Oli Sykes schenkt dem Publikum während der Show eindringliche Blicke und wechselt dann blitzschnell wieder zu seinem geschmeichelten Lächeln, wenn auf das „Make some fucking noise!“ eine angemessene Antwort zurückschallt

Und langweilig wird es für die Zuschauer nicht: Gegen Ende der Show dürfen die Fans nach vorne zur Bühne crowdsurfen, denn Oli Sykes verspricht denen, die vorne ankommen, ein High Five. Bei denen bleibt es nicht, denn Umarmungen sind ja auch viel schöner. Ein grinsender Sänger und strahlende Fans, die vor Freude zurück in die Menge springen – ein gelungener Abschluss dieser lauten und intensiven Show.

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