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Rock am Ring 2022: Scooter als Latenight-Special mit großer Show

Latenight-Special : „God Save The Rave“ – das schafft Scooter bei Rock am Ring auch ganz alleine

Um halb ein Uhr morgens hat Scooter als Latenight-Special den ersten Festival-Tag am Nürburgring zu einem furiosen Ende gebracht – mit Feuerwerk, Flammenwerfern und begeisterten Fans.

Eine halbe Stunde nach Mitternacht. Vor der Mandora Stage bei Rock am Ring drängen sich die Fans. Manche haben sich trotz der Massen auf den Boden gesetzt – schließlich werden die Beine irgendwann müde, nach stundenlangem Feiern beim ersten großen Festival nach Corona. Dann schießt Rauch aus zwei Nebelmaschinen am Rand der Bühne. Auf einmal stehen alle, reißen die Arme hoch. Orgelmusik ertönt. Erste Jubelschreie.

Scooter-Fans feiern im Moshpit zur elektronischen Musik

Und dann kommt er auf die Bühne: H. P. Baxxter (alias Hans-Peter Geerdes), Frontmann der Band Scooter. Er ruft ins Mikrofon: „Are you ready to rock, are you ready to rave?“ Geschrei schlägt ihm entgegen, und dann legt Scooter los mit „God Save The Rave“. Die Fans springen im Takt zur elektronischen Musik, die Hände in den Himmel gereckt. Der erste Moshpit öffnet sich.

„We don‘t give a penny about 2020“ – endlich wieder Festival

Techno und Electronic Dance Music (EDM) passt zwar nicht ganz zu „Rock“ am Ring. Trotzdem drängen sich Zehntausende vor der Bühne. Und die Stimmung ist genau wie bei allen anderen Bands – endlich wieder. „Wir haben zwei beschissene Jahre hinter uns“, ruft H. P. Baxxter in die Menge. Klar, dass er als nächsten Song „FCK 2020“ anstimmt. Und bei der Line „We don’t give a penny about 2020“ – wir geben einen Dreck auf 2020 – brüllen alle mit.

Zu Klassikern wie „Maria“ und „Hyper, Hyper“ tanzen die Fans auch nach ein Uhr morgens

Scooter hat die Bühne unter Kontrolle. Sänger, Synthesizer, Tänzerinnen. Jede Bewegung passt genau zu den elektronischen Klängen, die von Lichtshow, Stichflammen und Feuerwerk untermalt werden. Die Fans feiern, tanzen, als wären sie nicht schon stundenlang auf den Beinen – auch noch gegen Ende der Show. Kein Wunder, schließlich spielt Scooter da noch einige Klassiker wie „Maria (I Like It Loud)“ und „Hyper, Hyper“.

Aber irgendwann muss jeder Rave zu Ende gehen. Um viertel vor zwei dankt H. P. Baxxter den anderen Bandmitgliedern und den Tänzerinnen, dann wird die Bühne dunkel. Die Fans strömen Richtung Ausgang. Die elektronischen Klänge hallen immer noch in den Ohren wider.

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