Reservierungen fürs Festival Vier Dinge, um die sich Rock am Ring-Besucher im Vorhinein kümmern sollten

Wer ein entspanntes Festival will, sollte sich schon vorher um das ein oder andere Gedanken machen. Die heißesten Tipps, um sich Ärger vor Ort zu ersparen.

 Rockfans auf dem Campinggelände von Rock am Ring.

Rockfans auf dem Campinggelände von Rock am Ring.

Foto: dpa/Thomas Frey

Spontan sein und sich treiben lassen ist gut, aber nur solange man sein Festival-Wochenende gut geplant hat. Wer bei seinem Camping-Abenteuer keine bösen Überraschungen will, sollte sich neben der richtigen Packliste fürs Festival schon vorher um die wichtigsten Dinge kümmern. Wir haben fünf Dinge zusammengestellt, um die man sich garantiert nicht erst am Zeltplatz Gedanken machen sollte.

Cashless bezahlen bei Rock am Ring – Guthaben aufladen

Die Zeiten von Bargeld in der verschwitzen Hosentasche, das sich während dem Crowdsurfen davon macht, sind bei Rock am Ring lange vorbei. Die Veranstalter setzen stattdessen auf ein Cashless-System, dass es erlaubt, mit einem Chip am Festivalbändchen zu bezahlen. Mit dem Chip am Handgelenk lassen sich auf dem Festivalgelände Merchandise, Street Food und Getränke kaufen.

Da man aber auch ausschließlich nur mit dem Cashless-Chip zahlen kann, sollte man diesen am besten vorher mit genügend Guthaben aufladen. Dies kann man schon vor dem Festival online oder mit der Rock am Ring-App erledigen. Sollte man nach dem Festival noch Guthaben übrig haben, kann man sich das Geld problemlos auszahlen lassen. Natürlich gibt es auch auf dem Festivalgelände selbst Möglichkeiten, das Guthaben aufzuladen.

Für den LIDL-Rockshop und die Stände auf den Campingplätzen benötigt man trotzdem Bargeld oder EC-Karte.

Zeltplatz auswählen und Anreise planen

Auch wenn der Verkehr bei Rock am Ring von Ordnern automatisch zu freien Park- und Campingplätzen gelotst wird, hilft es in Vorhinein zu planen, welchen Zeltplatz man ansteuern will und welchen man ansteuert, wenn dieser voll ist… oder welchen man ansteuert, wenn auch dieser voll ist. Ein Parkplatz, der Kilometer vom eigenen Campingplatz entfernt ist, ist kein Spaß für niemanden, selbst mit Bollerwagen.

Je nach geplantem Ziel steuert man den Nürburgring aus einer anderen Himmelsrichtung an. Der „schnellste Weg“, der von Google-Maps und anderen Kartendiensten angeboten wird, ist dabei oft nicht der sinnvollste. Daher sollte man schon vor der Fahrt klären, ob man über die B257, B258, oder die L94 anreist.

SafeBOX bei Rock am Ring – Spinde auf dem Festivalgelände reservieren

Die Campingplätze bei Rock am Ring sind manchmal eine halbe Weltreise vom Festivalgelände entfernt. 30 bis 50 Minuten Fußweg sind je nach Campingplatz und zuvor angetrunkenem Pegel realistisch. Nach einem Konzert „mal eben kurz“ zum Zelt zurückzugehen, passiert daher eher selten.

Umso praktischer sind daher Spinde auf dem Festivalgelände, in denen Jacken für kalte Abendstunden und ergattertes Merchandise verschwinden können. Spinde mit Steckdosen werden auf dem Gelände von SafeBOX angeboten und können im Vorhinein reserviert werden. Besucher können zwischen zwei verschiedenen Boxengrößen und 15 oder 90 Watt starken Steckdosen wählen.

Travelbox bei Rock am Ring – 230V Akkus für den Zeltplatz

Wer keinen Aufpreis für ein Rock N‘ Roll–Campingticket blechen will, dem fehlt beim General-Camping bei Rock am Ring der Strom auf dem Zeltplatz. Abhilfe schaffen da mietbare Akkus der Firma Crosstools. Die sechs Kilo schweren Akkus haben zwei 230V Steckodsen, drei 12V Steckdosen und verschiedene USB-Anschlüsse. Sollte während des Wochenendes der Strom des Akkus ausgehen, kann dieser an einer Service-Station gegen einen vollen getauscht werden. Die sogenannten „Travelboxen“ sind am besten vorher zu reservieren.

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