Line-Up am Nürburgring Rock am Ring: Diese Bands werden Late-Night-Acts

Update · Der Spielplan für Rock am Ring 2024 ist draußen. Wann welche Bands spielen, welche als Late-Night-Acts geplant sind und warum manche Fans jetzt schon enttäuscht sind.

 Die Broilers spielen am Samstag als Late-Night-Special bei Rock am Ring.

Die Broilers spielen am Samstag als Late-Night-Special bei Rock am Ring.

Foto: dpa/Thomas Frey

Der Spielplan für Rock am Ring 2024 steht fest. Wann welche Bands spielen, ist auf der Webseite und der App einzusehen. Nach den Headlinern werden in diesem Jahr Avenged Sevenfold, die Broilers und Parkway Drive die Late-Night-Konzerte spielen.

Aufteilung nach Genre bei Festivals

Bei den meisten Festivals spielen mehrere Bands zeitgleich auf verschiedenen Bühnen, so auch bei Rock am Ring. Um zu verhindern, dass Fans ihre Lieblingsbands verpassen, weil diese gleichzeitig spielen, werden die Bühnen in der Regel in Genres eingeteilt. Läuft auf der Hauptbühne an einem Tag beispielsweise Pop-Punk, werden auf einer anderen eher härtere Metalbands oder Rap-Acts eingeplant. So verteilt sich die Festivalmenge besser und die meisten Besucher kommen auf ihre Kosten.

Im diesjährigen Plan für Rock am Ring geht das jedoch nicht immer auf. Das Problem: Die Bands sind bei Rock am Ring 2024 deutlich homogener als sonst. Während 2023 noch zahlreiche Rap-Acts die Festivalmenge zweigeteilt haben, will das diesjährige Line-Up dem „Rock“ im Namen Rock am Ring alle Ehre machen und macht dadurch eine Planung ohne Überschneidungen schwieriger.

Metalcore-Fans müssen sich wohl oder übel zwischen Bands wie While She Sleeps und Landmvrks entscheiden, zwei der momentan beliebtesten Bands in ihrem Sub-Genre. Enter Shikari und Wargasm spielen gleichzeitig, obwohl beide Bands sogar einen ihrer erfolgreichsten Songs zusammen geschrieben haben.

Timetable sorgt für Kritik im Netz

In den sozialen Medien sind manche Fans frustriert über den Spielplan. „Also mehr Überschneidungen ging wohl nicht. Beartooth und die Ärzte gleichzeitig?“, beschwert sich eine Nutzerin bei Instagram. „Wer auch immer den Timetable gemacht hat, sollte ein Timeout bekommen“, schreibt ein anderer.

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