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So sieht die Verlängerung für den Wahlkampf aus

So sieht die Verlängerung für den Wahlkampf aus

Der Wahlkampf findet eine Fortsetzung. Bis zur Stichwahl am 12. Oktober setzen die beiden verbliebenen Kandidaten alles daran, die Gunst der Wähler zu erlangen. Der TV hat nachgefragt, wie diese gelingen soll.

Hiltrud Zock: Die parteilose Kandidatin der CDU ist zwar klare Gewinnerin der Wahl gestern. Auf dem Erfolg ausruhen wird sie sich allerdings nicht. "Meine wichtigste Aufgabe wird es sein, mehr Trier zu bewegen, an die Wahlurne zu kommen", sagte die 51-Jährige gestern. Sie werde weiterhin in die Stadtteile gehen und mit den Menschen sprechen. "Diese Wahl hat klar gemacht, dass die Menschen in Trier eine Veränderung wollen", sagt Zock. Glücklich sei sie zudem, dass verstanden worden sei, dass es sich bei der Oberbürgermeisterwahl um eine Personen- und keine Parteienwahl handle.

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Wolfram Leibe: "Ich werde mich am Montag mit meinem Team treffen und die Strategie für die kommenden zwei Wochen besprechen", kündigte der 54-Jährige gestern noch im Rathaus an. Die geringe Wahlbeteiligung sieht auch er als Herausforderung. "Ich werde weiterhin in Trier präsent sein und daran arbeiten, dass mehr Menschen zur Wahl gehen." Nun sei die Ausgangslage für die Stichwahl klar, womit sich zielgenau auf den entscheidenden Wahlgang hinarbeiten ließe. r.n.

Stimmen aus den Parteien:

Bernhard Kaster (CDU): Ein klares Ergebnis. Wir gehen mit großer Zuversicht in die Stichwahl. Es geht nun darum, die Person Hiltrud Zock und ihre programmatischen Inhalte noch bekannter zu machen. Außerdem müssen wir mehr Wähler mobilisieren. Respekt für die anderen Kandidaten. Besonders Fred Konrad hat sich sehr sympathisch präsentiert.

Sven Teuber (SPD): Die Stichwahl war unser erstes Etappenziel. Das haben wir erreicht. Es ist eine gute Basis, auf dem wir aufbauen können. Die Zeit spielt für uns. Wolfram Leibe hat bislang einen sehr guten Job gemacht. Jetzt geht es darum, mehr Wähler zu begeistern. Absprachen mit anderen Parteien gibt es nicht. Es geht hier um eine Personenwahl.

Wolf Buchmann (Grüne): Wir hätten uns über 20 Prozent gefreut, aber auch so ist es unser bestes Ergebnis bei einer Kommunalwahl. Fred Konrad hat sich in Diskussionen sehr gut präsentiert, Aber leider hat er nicht ausreichend viele Menschen erreicht. r.n.