1. Dossier

Vorsicht bei der Wahl-Prognose!

Vorsicht bei der Wahl-Prognose!

Jetzt, da das Wahlergebnis für Stadtbürgermeister Karl-Heinz Frieden feststeht und es mit 81,4 Prozent mehr als deutlich ausgefallen ist, scheint es, als ob im Vorfeld nie Zweifel daran hätten bestehen dürfen, dass er die Wahl haushoch gewinnt.

"Ja, als einziger Bewerber und dann auch noch als Amtsinhaber", mag manch einer gesagt und ihm schon Wochen vor der Wahl den Sieg zugedacht haben. Doch eine 100-prozentig sichere Geschichte ist eine Wahl nie.

Gerade weil Frieden erst vor einem Jahr als Nachfolger von Winfried Manns zum Bürgermei-ster der Verbandsgemeinde und der Stadt Konz gewählt worden ist, war zu befürchten, dass viele Wähler diesmal die Notwendigkeit gar nicht erkannt haben, ihn nach so kurzer Zeit wiederzuwählen. Vielleicht ist da schon so manch einer eher Zu Hause geblieben.

Und so beginnt der Teufelskreis. Bei geringer Wahlbeteiligung steigt die Wirkung, die die Nein-Stimmen auf das Endergebnis haben können.

Zugleich schwebt da noch die "Hausnummer" von rund 57 Prozent im Raum, dem Wahlergebnis aus dem Vorjahr, mit dem sich Frieden gegen zwei Mitbewerber auf Stadt-Ebene durchgesetzt hat. Wie peinlich wäre es für den Christdemokraten geworden, wenn diese Zahl nur knapp darüber oder gar darunter erreicht worden wäre.

Die Erleichterung Friedens ob dieses Wahlergebnisses ist also gut nachvollziehbar. Ein Sieg mit 81,4 Prozent kann sich sehen lassen. a.pipke@volksfreund.de



Meinung

Vorsicht bei der Wahl-Prognose!

Jetzt, da das Wahlergebnis für Stadtbürgermeister Karl-Heinz Frieden feststeht und es mit 81,4 Prozent mehr als deutlich ausgefallen ist, scheint es, als ob im Vorfeld nie Zweifel daran hätten bestehen dürfen, dass er die Wahl haushoch gewinnt. "Ja, als einziger Bewerber und dann auch noch als Amtsinhaber", mag manch einer gesagt und ihm schon Wochen vor der Wahl den Sieg zugedacht haben. Doch eine 100-prozentig sichere Geschichte ist eine Wahl nie. Gerade weil Frieden erst vor einem Jahr als Nachfolger von Winfried Manns zum Bürgermei-ster der Verbandsgemeinde und der Stadt Konz gewählt worden ist, war zu befürchten, dass viele Wähler diesmal die Notwendigkeit gar nicht erkannt haben, ihn nach so kurzer Zeit wiederzuwählen. Vielleicht ist da schon so manch einer eher Zu Hause geblieben. Und so beginnt der Teufelskreis. Bei geringer Wahlbeteiligung steigt die Wirkung, die die Nein-Stimmen auf das Endergebnis haben können. Zugleich schwebt da noch die "Hausnummer" von rund 57 Prozent im Raum, dem Wahlergebnis aus dem Vorjahr, mit dem sich Frieden gegen zwei Mitbewerber auf Stadt-Ebene durchgesetzt hat. Wie peinlich wäre es für den Christdemokraten geworden, wenn diese Zahl nur knapp darüber oder gar darunter erreicht worden wäre. Die Erleichterung Friedens ob dieses Wahlergebnisses ist also gut nachvollziehbar. Ein Sieg mit 81,4 Prozent kann sich sehen lassen. a.pipke@volksfreund.de