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Wahlen zu den Ortsbeiräten in Trier

Wahlen zu den Ortsbeiräten in Trier

Nach und nach werden am Montag auch die Ergebnisse der Ortsbeiratswahlen in den Trierer Stadtbezirken bekannt. Hier gibt es die ersten Zahlen zu ausgewählten Bezirken:

Im Ortsbeirat Olewig sitzen künftig vier statt wie bisher drei Parteien: Die FDP hat den Einzug in das Gremium geschafft und stellt künftig einen Abgeordneten. Die CDU verliert einen Sitz, sie ist künftig mit sechs Personen vertreten. Für die SPD bleibt es bei fünf Sitzen, für die FWG bei einem. Die Pozentzahlen: CDU 50,8, SPD 38,1, FWG 7 und FDP 4,1. 55,2 Prozent der Olewiger gingen zur Wahl.

Im Ortsbeirat des Stadtteils Ehrang-Quint geben CDU und Grüne jeweils einen Platz zugunsten von SPD und FWG ab. Damit stellen SPD und CDU künftig jeweils sechs Abgeordnete, die FWG zwei und die Grünen einen. Bitter für Letztere: Obwohl sie mit 9,5 Prozent auf das gleiche Ergebnis kamen wie 2009, verlieren sie aus rechnerischen Gründen einen Sitz. Für die CDU votierten 40,4 Prozent, für die SPD 39,8 und für die FWG 10,3 Prozent der Wähler.

SPD, Grüne und FDP verlieren Stimmen, CDU und Freie legen zu, und Die Linke feiert Premiere im Ortsbeirat Trier-Nord (15 Sitze), in dem nun erstmals sechs Parteien vertreten sind. An der Mandatsverteilung ändert sich aber nur wenig: Die Grünen verlieren einen Sitz, die Linke erhält einen. Lebhafte Diskussionen in den nächsten fünf Jahren sind garantiert. Die endgültige Besetzung des Gremiums ist noch offen, weil Maria Duran Cremer (SPD) und Christian Bösen (CDU) am 8. Juni in die Ortsvorsteher-Stichwahl müssen. Der Sieger dürfte sein Mandat zugunsten eines Nachrückers aus eigenen Reihen abtreten. In den Ortsbeirat Trier-Nord wurden gewählt: Matthias Melchisedech, Philipp Bett, Christian Bösen, Martin Lautwein (alle CDU), Maria Duran Kremer, Anna Gros, Frank Bräuer, Dorothee Roeder (alle SPD), Nancy Rehländer, Rainer Landele, Bernhard Wagner (alle Grüne), Doris Steinbach (FWG), Henrick Meine (FDP) und Anton Prison (Linke). Potenzielle Nachrücker sind Claudia Thome-Fürstenberg (CDU) und Johannes Becker-Laros (SPD).

Herbe Verluste für die SPD, dickes Plus für die CDU: Bei der Ortsbeiratswahl im Trierer Stadtteil West/Pallien stimmten 26,7 Prozent für die Sozialdemokraten, das sind 9,6 Prozentpunkte weniger als 2009. Die CDU legte um 7,4 Punkte auf 32,1 Prozent zu. Die Sitze im neuen Ortsbeirat verteilen sich wie folgt: CDU fünf (plus ein Sitz), SPD vier (minus eins), für die Grünen bleibt's bei drei Sitzen, für die FWG bei zwei und für die Linken bei einem Sitz.

Von den neun Sitzen im Kernscheider Ortsbeirat besetzt die CDU in der kommenden Legislaturperiode acht. 89,5 Prozent der Wähler gaben den Christdemokraten ihre Stimme. Für die FWG votierten 10,5 Prozent, sie behält damit einen Sitz. Die bisher ebenfalls mit einem Sitz vertretenen Sozialdemokraten hatten keinen Kandidaten aufgestellt.

Die SPD stellt vier Mitglieder im neuen Filscher Ortsbeirat (36,3 Prozent der Stimmen), die FDP drei (34,8 Prozent) und die CDU zwei (25,5 Prozent). Die FWG erhielt nur 3,4 Prozent der Stimmen und verliert damit ihren bisherigen Sitz in dem Gremium.

Umbruch im Ortsbeirat Biewer: Die CDU hält dort künftig zehn der elf Mandate, die einzige weitere vertretene Partei ist die FWG mit einem Sitz. Bisher hatten neben acht CDU-Leuten drei Sozialdemokraten in dem Gremium gesessen. Für die Wahl am Sonntag hatte die SPD jedoch keine Liste mehr aufgestellt. Die Ortsbeiratswahl in Biewer in Prozentzahlen: CDU 91, FWG 9, Wahlbeteiligung 43,2.

Viele neue Gesichter, zwei zusätzliche Parteien (Grüne, Linke) und die CDU statt der SPD als stärkste Kraft: Deutlich verändert präsentiert sich der Ortsbeirat Tarforst. Von den 15 bisherigen Mitgliedern sind nur vier weiterhin mit von der Partie. Zudem machen Anne Weines (SPD) und Werner Gorges (CDU) in der Stichwahl noch den Ortsvorsteher unter sich aus, dadurch dürfte ein Nachrücker zum Zuge kommen. In den Ortsbeirat Tarforst gewählt wurden: Werner Gorges, Josef Willems, Elisabeth Tressel , Alfons Oberhausen, Matthias Fusenig (alle CDU), Anne Weines, Detlef Schieben, Andrea Schieben-Hinkel, Marco Marzi (alle SPD), Gudrun Backes, Heinz-Herbert Sandkühler (beide Grüne), Leonore Hardes (FWG), Wolfgang Schaab (FDP), Susanne Kohrs (Linke). Potenzielle Nachrücker: Klaus G. Zwick (SPD), Ewald Merten (CDU).

Die SPD hat in Feyen um fast 20 Punkte auf 52 Prozent zugelegt und entsendet künftig sieben statt bisher vier Abgeordnete in den Ortsbeirat. Auch die CDU legte um gut sechs Prozent zu und hält künftig mit fünf Mandaten eins mehr als bisher. Die FWG erhielt 9,4 Prozent und behält ihren Sitz. Die Gewinne der großen Parteien gingen zulasten von FDP und Grünen, die bisher jeweils zwei Sitze innehatten. Sie hatten keine Wahlvorschläge präsentiert.

Gewinner der Ortsbeiratswahl in Euren sind die Grünen und die FWG. Sie erhalten jeweils einen zusätzlichen Sitz. Die FWG kommt künftig auf acht Mandate und bleibt mit Abstand stärkste Kraft, die Grünen stellen zwei Abgeordnete. Die CDU behält ihre drei Sitze in dem Gremium. Die SPD, bislang mit zwei Sitzen vertreten, hatte keine Liste aufgestellt. Nicht einmal jeder zweite Eurener nutzte sein Wahlrecht, die Beteiligung lag bei 46,1 Prozent.

Pfalzel ist wieder Hochburg der Freien Wähler. Die 2009 von der SPD auf Platz zwei verdrängten Freien haben sich die Spitzenposition zurückerobert - auf Kosten der Sozialdemokraten. Margret Pfeiffer-Erdel (FWG) und Dietmar Mattes (SPD) gehen in die Ortsvorsteher-Stichwahl. Die CDU hat trotz Stimmenplus erneut nur vier Mandate erhalten. In den Ortsbeirat Pfalzel wurden gewählt: Margret Pfeiffer-Erdel, Sarah Lorenz, Werner Pfeiffer, Monika Patzak, Jörg Seibert (alle FWG), Dietmar Mattes, Anneliese Knopp, Thomas Neises, Andreas Schleimer (alle SPD), Horst Görgen, Herbert Kern, Wolfgang Sevenich, Andreas Etteldorf (alle CDU).

Freie raus, Linke rein: Der Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld bleibt weiterhin ein Fünfer-Club, wobei die von 9,2 auf 3,8 Prozent abgestürzte FDP nur knapp den Wiedereinzug geschafft hat. Die "großen Drei" behaupteten ihre Sitzanteile im 15er-Gremium: CDU und Grüne jeweils fünf, SPD drei. Dominik Heinrich (Grüne) und Ferdinand Häckmanns (CDU) gehen in die Ortsvorsteher-Stichwahl. Deshalb wird die endgültige Ortsbeirats-Besetzung erst am 8. Juni feststehen. In den Ortsbeirat Trier-Mitte/Gartenfeld wurden gewählt: Regina Bruhn, Dominik Heinrich, Ariane Thal, Oliver Sauer, Pablo Enrique Gandara (alle Grüne), Ferdinand Häckmanns, Richard Roscheck, Dorothee Bohr, Udo Fleck, Norbert Freischmidt (alle CDU), Rosemarie Wessel, Jörg Philipps, Tamara Breitbach (alle SPD), Hartmut Rudat (FDP), Cosimo Damiano Quinto (Linke). Potenzielle Nachrücker: Jörg Kaspari (Grüne) oder Michael Fischer (CDU).

Freie und FDP Verlierer, CDU und Linke Gewinner - die Wahl des Ortsbeirats Kürenz brachte einige Überraschungen:SPD (4), Grüne (3) und die in der Wählergunst weiter abgesackte FWG (2) haben zwar so viele Sitze wie bisher, doch die Christdemokraten bauen ihre Position als stärkste Kraft weiter aus (plus ein Mandat), die Linke ist nach abgehakten internen Querelen wieder da. Die FDP ist raus. Die Listenführer Bernd Michels (CDU) und Stefan Wilhelm (SPD)gehen in die Ortsvorsteher-Stichwahl. In den Ortsbeirat Kürenz wurden gewählt: Bernd Michels, Harald Mander, Adele Lösel, Markus Treis, Fredy Drumm (alle CDU), Stefan Wilhelm, Kerstin Jacob, David Natus, Tanja Wilhelm (alle SPD), Manuela Zupan, Richard Haas, Sascha Colmy (alle Grüne), Karl Lübeck, Karin Lübeck (beide FWG), Marc-Bernhard Gleißner (Linke).