Wer in der Verbandsgemeinde Hermeskeil wo als Ortsbürgermeister kandidiert

Wer in der Verbandsgemeinde Hermeskeil wo als Ortsbürgermeister kandidiert

Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen: Jetzt steht fest, wer bei der Urwahl am 7. Juni wo als Ortsbürgermeister kandidiert. Das Fazit für die Verbandsgemeinde Hermeskeil: Neben der Stadt mit ihren vier Anwärtern auf das Spitzenamt gibt es in vier Dörfern Duelle um den Chefposten.

In allen großen Orten der Verbandsgemeinde ist die wichtigste Personalfrage, die die Bürger bei der Kommunalwahl am 7. Juni klären, mit Spannung verbunden. In fünf Kommunen gibt es nämlich mehr als einen Bewerber für das Bürgermeisteramt.In der Stadt Hermeskeil rangeln bekanntlich mit Ralf Gluding (SPD), Bernd Mende (CDU), Udo Moser (BFB) und Volkmar Winter (Linke) vier Kandidaten um diese Position.Seit Montagabend ist zudem amtlich, dass es in vier der zwölf VG-Dörfer zu Duellen um die Rolle als Gemeindechef bis zum Jahr 2014 kommt.

Reinsfeld: Im 2500-Einwohner-Dorf wird es eine Neuauflage des Zweikampfs von 2004 geben. SPD-Amtsinhaber Rainer Spies (56) wird erneut von Paul Port (60) von der Offenen Wählerliste herausgefordert.

Gusenburg: Um die Nachfolge von Heinz Schuh (CDU), der sich nach elfjähriger Amtszeit in der 1300-Einwohner-Kommune nicht mehr zur Wahl stellen wird, bemühen sich zwei Bewerber. Der EDV-Fachmann und bisherige zweite Beigeordnete Josef Paulus (45) wird von der CDU ins Rennen geschickt, während für eine neu gegründete Wählergruppe der Polizist Josef Barthen (51) kandidiert.

Beuren: Kein Alleingang wie 2004 steht am 7. Juni in der 1000-Einwohner-Gemeinde SPD-Mann Manfred Köhl (63) bevor. Der dienstälteste Ortsbürgermeister der VG – seit 1979 im Amt – hat mit dem Lehrer Harald Schmitt (53) einen Kontrahenten von der CDU.

Grimburg: Der amtierende Gemeindechef, Rechtsanwalt Franz-Josef Weber (54), der für eine Wählergruppe antritt und 2004 CDU-Kandidat Günther Eiden knapp schlug, muss sich mit einem neuen christdemokratischen Rivalen auseinandersetzen. Sein Gegner am 7. Juni ist der Raumaustatter-Meister und derzeitige erste Beigeordnete Jürgen Mayer (43).

In acht Dörfern gibt es nur einen Anwärter für den Ortsbürgermeister-Posten. Ein Selbstläufer ist die Urwahl für diese Kandidaten aber nicht. Nur wenn mindestens 50 Prozent der Bürger, die ihre Stimme abgeben, für sie votieren, sind sie gewählt.

Bescheid: Raimund Olinger (58) strebt als Einzelbewerber seine vierte Amtszeit an.

Damflos: Wiedergewählt werden möchte Joachim Wellenberg (46). Der Kandidat einer freien Wählergruppe ist seit 1999 am Ruder.

Geisfeld: Theo Palm (57) ist ebenfalls seit 1999 parteiloser Gemeindechef. Auch er will weitermachen.

Hinzert-Pölert: Weil sich Amtsinhaberin Mathilde Müller zurückzieht, wird die Spitzenposition im Doppelort frei. Darum bewirbt sich der bisherige erste Beigeordnete Mario Leiber (45) aus Hinzert.

Naurath/Wald: Werner Weber (55) peilt als Einzelbewerber seine bereits sechste Runde als „Dorfhäuptling“ an.

Neuhütten: Der Polizist Peter Kretz (44) – seit 2006 im Amt – stellt sich zur Wiederwahl.

Rascheid: Einziger Kandidat ist Andreas Ludwig (51). Er lenkt die Geschicke des Dorfs seit 2001.

Züsch: Anders als 2004 gibt es im 750-Seelen-Dorf kein Duell um den Ortsbürgermeister-Posten. Der vor fünf Jahren gewählte SPD-Mann Hermann Bernardy (57) ist alleiniger Anwärter.

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