Wer soll Bürgermeister in Schönecken werden?

Wer soll Bürgermeister in Schönecken werden?

Schönecken wieder nach vorne bringen und das Ausbluten des Ortes stoppen möchte Herausforderer Matthias Antony (FWG). Kreative Ideen und Mut seien gefragt, um spezielle Schönecker Lösungen zu entwickeln.

Schönecken. (ch) "Ich habe die Entwicklung in den vergangenen Jahren beobachtet, es ging immer nur abwärts", sagt Antony zur Begründung seiner Kandidatur. "Das Schwimmbad ist geschlossen, die Hauptschule steht vor dem Aus und die Entwicklung des Ortskerns stockt." Außerdem sei das Angebot für Jugendliche sehr bescheiden, so Antony. "Es ist einfach eine Tendenz da", sagt Antony. Er will vieles besser machen, beispielsweise bei der Ortskernentwicklung. "Wir sind seit 2002 im Dorferneuerungsprogramm, und seitdem ist relativ wenig passiert", sagt Antony.

Kreative Ideen sind gefragt



Vor allem in die enge Straße nach Prüm müsste mehr Atmosphäre rein. Es reiche nicht, wenn nur hier und da zwei Parkplätze entstehen. Man müsse auch Flächen schaffen, auf denen man zusammenkommt, "das soziale Miteinander muss neue Impulse bekommen", sagt Antony. In diesem Zusammenhang verweist der Herausforderer auch darauf, dass es in Schönecken immer noch kein Gemeinschaftshaus gibt, das doch von den vielen aktiven Vereinen dringend gebraucht werde.

Kreative Ideen seien auch bei dem Erhalt des Schwimmbades in Schönecken gefragt. Klar sei, dass Wasser die Menschen anziehe und daher der Erhalt eines Schwimmbeckens unverzichtbar sei. Aber bei dem ganzen Drumherum müsse man auch "einfach mal losspinnen", um vielleicht noch die eine oder andere Idee zu bekommen, wie man das gesamte Freizeitpark-Konzept für die gesamte VG attraktiv machen könne. Weiterer Schwerpunkt bei seinen Zielen ist die Jugend. Hier müsse die Gemeinde mehr tun, als auf den zurzeit geschlossenen Jugendraum zu verweisen - dessen Lage Antony ohnehin für "nicht optimal" hält. "Für solche Angebote muss man auch bei den Eltern werben und es einfach vorhalten." Den Nimstalradweg sieht Antony als wichtige Chance für den Tourismus im gesamten Nimstal an. "Wir brauchen den Radweg, um Touristen hier hinzubekommen", sagt Antony. Vor allem müsse man aktiv werden und nicht immer nur passiv abwarten.

"Mut und Kreativität für eine ganz individuelle Schönecker Lösung sind gefragt", sagt Antony. "Wir haben hier mit den Vereinen, der Tradition und der schönen Landschaft ein großes Potenzial, auf das wir bauen können."