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BAUEN - WOHNEN - LEBEN Regenwasser nutzen - Kosten sparen

Starkregen und vollgelaufene Keller sorgen in vielen Haushalten alljährlich für Probleme. Wer denkt da ans Wassersparen?

Regenwasserzisterne bei der Montage. Foto: Adobe Stock
Regenwasserzisterne bei der Montage. Foto: Adobe Stock

Spätestens jedoch im nächsten Hitzesommer könnte die Trockenheit zurück sein. Wer Regenwasser nutzt, schont die Ressource Wasser – und die Haushaltskasse. 

In Hitzeperioden verbrauchen private Haushalte hierzulande bis zu 60 Prozent mehr Trinkwasser als im Jahresdurchschnitt. Engpässe können vor allem in den Spitzenzeiten zwischen 17 und 22 Uhr auftreten – wenn viele Gärten bewässert werden. Die Versorgungslage könnte sich spürbar entspannen, wenn mehr Regenwasser aus der Regentonne oder Zisterne verwendet würde. 

Und das lohnt sich: Ein Vier-Personen-Haushalt kann durch Regenwassernutzung im Mittel 60 Kubikmeter Trinkwasser und damit rund 600 Euro pro Jahr einsparen. 

Klassiker im Garten

Für den Kauf einer Regentonne bewegt sich die Investition im dreistelligen Bereich. Der Preis hängt vom Fassungsvermögen – bis zu 2.000 Liter – sowie von der Ausstattung und Optik ab. Soll das Regenwasser nicht nur zum Gießen von Blumen und Beeten, sondern auch zum Putzen und Waschen genutzt werden, ist eine Regenwassernutzungsanlage mit Filtersystem, Rohrleitung und Pumpe die Lösung. Eine Zisterne ist ein unterirdischer Tank, aus dem man das ganze Jahr über schöpfen kann. Hier liegen die Anschaffungskosten zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Fragen Sie bei Ihrer Kommune nach, einige fördern die Maßnahme mit bis zu 2.000 Euro. 

Kühl durch Verdunstung

Damit wir unsere Häuser an steigende Temperaturen anpassen können, arbeiten Architekten an neuen Lösungen. Auf dem Campus der Universität Stuttgart steht das weltweit erste Hochhaus mit einem neuartigen, kühlenden Fassadensystem. Hier fangen leichte Fassadenelemente aus mehreren Textil-Schichten Regenwasser auf und leiten es ins Gebäude. Brennt die Sonne im Sommer auf die Hauswände, werden diese durch die Verdunstung gekühlt. Technologie soll auch bei älteren Häusern Anwendung finden – die Probephase läuft bereits.

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