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Richtig schön ist sie geworden!

   : Richtig schön ist sie geworden!

  

Mit den großen bunten Graffiti-Bildern, dem neuen Boden, den neuen Tribünen und den großen Fenstern, die viel Licht ins Innere fluten lassen, ist sie richtig schön geworden! Und sie kommt gut bei allen an, die hier trainieren: die völlig neu gestaltete Sporthalle am kreiseigenen Stefan-Andres-Schulzentrum in Schweich. Die Dreifeld-Halle ist mit großem Aufwand von Grund auf saniert worden.  
    

Bei einem Rundgang erläutert uns Projektleiter Christoph Schleich von der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, zuständig für Gebäudemanagement, wie die 1974 gebaute und in die Jahre gekommene Halle unter der Regie von Architekt Rolf Schuh vom leitenden Architekturbüro Schuh und Weyer bis auf den Rohbau zurückgebaut wurde und als Dreifeld-Turnhalle künftig auch multifunktional nutzbar ist. Denn ohne die Unterteilung in die drei Felder hat die Halle die wettbewerbstauglichen Abmessungen für alle gängigen Ballsportarten und darüber hinaus noch Platz für eine ausziehbare Tribüne – ein perfekter Veranstaltungsraum mit Platz für 1200 Besucher. 
   

Barrierefrei und behindertengerecht ist sie umgebaut worden. So ist unter anderem im Bereich des Haupteingangs ein Aufzug entstanden. Hohe und breite Fensteröffnungen lassen viel Tageslicht ins Innere. Auch energetisch ist das Gebäude auf den modernsten Stand gebracht worden. Zum Beispiel mit einer Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage. 
   

Der optische Hingucker schlechthin: die künstlerische Innengestaltung der Halle und der Umkleiden. Dynamisch, athletisch und bunt – so lassen sich die Werke von „Urban Drips“ beschreiben. In sieben Elementen haben die Künstler Sportarten in Graffiti-Kunstwerken an die Wand der Sporthalle gebracht. Das Farbkonzept spiegelt sich auch in den Umkleiden und im Flur wider.

Die Gesamtkosten für das Sanierungsprojekt liegen bei rund 7,5 Millionen Euro. Der Kreis als Bauträger erhält eine Förderung durch das Kommunale Investitionsprogramm KI 3.0 des Bundes von rund 2,9 Millionen Euro für die energetische Sanierung. Außerdem ist eine Förderung des Landes aus Schulbaumitteln in Höhe von rund 460 000 Euro zugesagt. Die Differenz von rund 4,1 Millionen Euro trägt der Kreis aus eigenen Mitteln.