Tipps der Experten

Immer mehr Menschen erkranken in Deutschland an Diabetes. Die Patienten werden immer jünger. Eine Stunde lang gaben drei Experten am Mittwochabend unseren Lesern wichtige Ratschläge am Telefon. Die älteste Anruferin war 99 Jahre alt.

Trier. (kat) Was ist ein Typ-2-Zucker?

Dr. med. Monika Parth, Internistin - Diabetologie -, Trier:

Von Typ-2-Zucker spricht man, wenn das Insulin nicht mehr richtig wirkt. Man nennt es auch Insulinresistenz. Den Typ-2-Zucker kann man gut mit Diät und Bewegung behandeln. Erst in zweiter Linie sind Medikamente erforderlich.

Muss ich wegen der Diabetes früher sterben?

Dr. med. Monika Parth: Nein, es ist nicht schlimm, Zucker zu haben. Aber es ist schlimm, es nicht zu wissen und ihn nicht zu behandeln.

Wie messe ich am günstigsten meinen Blutzucker?

Dr. med. Karin Gutmann-Feisthauer, Trier:

Am günstigsten ist es, morgens den so genannten Nüchternzucker zu messen - und dann circa eineinhalb bis zwei Stunden nach jeder Hauptmahlzeit. Es ist sinnvoll, ein bis zweimal alle 14 Tage dauerhaft zu messen. Generell kann man sagen: Ein Langzeit-Zuckerwert unter 6,0 Prozent liegt im Normbereich, und es besteht kein Grund zur Sorge.

Ich bin Diabetikerin, und durch ein Medikament habe ich fünf Kilo zugenommen. Was kann ich tun?

Dr. med. Dieter Braun, Internist - Endokrinologie, Diabetologie -, Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen, Trier:

Mit Bewegung, etwa durch Walking, können Sie das Gewicht reduzieren. Einfacher geht es, wenn Sie sich einer Gruppe anschließen.

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