Trier = Brot & Spiele: Römerspektakel will national bekannter werden

Trier = Brot & Spiele: Römerspektakel will national bekannter werden

Die Vorbereitungen für Brot & Spiele laufen auf Hochtouren. Das Römerspektakel wird in diesem Jahr erstmals im September stattfinden. Der Veranstalter strebt für die Zukunft 40.000 Zuschauer an und will die Gladiatoren als Trier-Marke etablieren.

Brot & Spiele ist in diesem Jahr erstmals auf zwei Termine verteilt. Medienfabrik-Chef Ronald Frank erhofft sich davon vor allem einen Zuschauerzuwachs. Dieser sei dringend notwendig, um Brot & Spiele auch in Zukunft zu erhalten.

Zudem wehrt sich Frank mit deutlichen Worten gegen die Kritik der Grünen im Stadtrat an der künstlerischen Konzeption der Veranstaltung. Für Frank ist der Publikumserfolg entscheidend. Außerdem verweist er auf Besucherbefragungen, die zeigen, dass das Publikum von Brot & Spiele ein ausgesprochen hohes Bildungsniveau hat.

Für die kommenden Jahre strebt Frank an, die Zuschauerzahlen auf 40.000 Besucher zu erhöhen und Brot & Spiele national bekannt zu machen. Dafür brauche man ein sehr einfaches, aber schlagkräftiges Konzept. Genau so, wie man beispielsweise mit Bad Segeberg die Karl-May-Festspiele oder mit Kassel die Documenta verbinde, so möchte die Medianfabrik den Römer beziehungsweise den Gladiatoren für Trier als Synonym etablieren und auf diesem Wege mit Brot & Spiele nationale Bekanntheit erreichen, so Frank.