Trier: Trier zittert sich über die Ziellinie

Trier : Trier zittert sich über die Ziellinie

Von Mirko Blahak

So schnell geht’s im Fußball: Nachdem Eintracht-Torwart Johannes München dank stoischer Ruhe im Eins-gegen-eins den Ausgleich durch Björn Kremer verhindert hatte, nutzte Jan Brandscheid im direkten Gegenzug ein Missverständnis zwischen Engers-Torwart Andreas Pütz und Christof Fink zum 2:0 (19.).

Die Trierer Führung zu diesem Zeitpunkt: hochverdient. Schon nach sieben Minuten hatte Alexander Biedermann nach Zuspiel von Kevin Heinz aus kurzer Distanz zum 1:0 getroffen.

Die Moselaner hatten den Laden im Griff – pennten aber bei einer Ecke. So kam Engers durch einen Kopfball von Kremer wieder ran (2:1, 32.). Das Trierer Übergewicht war weg, auch wenn Biedermann nach Pass von Heinz das mögliche 3:1 aus zehn Metern vergab (41.)

Dem Eintracht-Stürmer gehörte auch die erste gute Offensivaktion nach dem Seitenwechsel, doch er belohnte sich nach einem guten Antritt nicht mit seinem zweiten Tor an diesem Abend (51.). Trier arbeitete auch an der Folge daran, für klare Verhältnisse zu sorgen, doch Felix Fischer, Brandscheid und Tim Garnier vergaben Torgelegenheiten. Trier machte es im Gästestrafraum zu kompliziert.

Kinscher

Eintracht Trier: München – Bouzid, Maurer, Cinar, Heinz – Brandscheid, Fischer, Kinscher (66. Mabouba), Kahyaoglu – Garnier, Biedermann

FV Engers: Pütz – Freisberg, Splettstößer, Eberhardt, Fink – Fiege, Peifer, Finkenbusch, Kremer (60. Aziz) – Naric, Wiersch (63. Loulouga)

Tore: 1:0 Biedermann (7.), 2:0 Brandscheid (19.), 2:1 Kremer (32.)

Schiedsrichter: Michel Lehmann

Zuschauer: