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TV-AKTION - EINSATZ FÜR DIE EINTRACHT

Fokus auf den Klassenerhalt: Trainer Paul Linz will mit einem Sieg gegen Karlsruhe die Weichen auf den Ligaverbleib stellen. Foto: Funkbild
Fokus auf den Klassenerhalt: Trainer Paul Linz will mit einem Sieg gegen Karlsruhe die Weichen auf den Ligaverbleib stellen. Foto: Funkbild
Die Anhänger wollen unbedingt, dass Eintracht Trier in der zweiten Liga bleibt. Beim TV gingen viele „Einsätze" ein. So will sich Eintracht-Fan Michael Bättermann für ein Auswärtsspiel in der nächsten Saison besonders viel Zeit nehmen: „Wenn die Eintracht in der Liga bleibt, werde ich von Trier aus zu Fuß zum Auswärtsspiel nach Saarbrücken gehen", kündigt der 30-Jährige an und richtet einen kleinen Appell an die Spielansetzer bei der DFL: „Hoffentlich ist die Partie nicht gerade im Dezember." Respekt - das sind immerhin etwa 80 Kilometer!

Und wenn Sie im nächsten Jahr jemanden sehen, dessen Hinterkopf drei Buchstaben zieren, könnte es Jürgen Schneider vom Fanclub „Blue Porta Boys" sein: „Ich werde mir ,SVE’ auf den Hinterkopf rasieren lassen. Die Frisur wird dann die gesamte nächste Saison so bleiben", verspricht Schneider.

"Wenn die Eintracht die Klasse hält werde ich Mitglied. Es wäre schön, wenn das 100 Leute aus nah und fern (denn die Zuschauer zu den Heimspielen kommen nicht nur aus Trier, sondern aus der Eifel, Luxemburg, dem Hunsrück, dem Saarland und aus dem Moselland) nachmachen würden", kündigt Elsbeth Feld an. "Dies ist zwar keine originelle Idee, aber es würde Einsatz zeigen"

Irene Dill wird sich künstlerisch betätigen. "Wenn die Eintracht die Klasse hält, werde ich allen meine Lieblingsspielern ein selbgemachtes Perlenarmband machen!", verspricht sie. Wer sich alles über das Armband freuen darf, verrät sie allerdings nicht.

Eine Vater-Tochter-Aktion gibt es von Bart Heijnsbroek aus Bitburg: "Wenn die Eintracht die Klasse hält, werde ich das Bobbycar meiner anderthalbjährigen Tochter - die übrigens mal jüngestes Vereinsmitglied war (im Alter von 12 Stunden schon angemeldet) - in den Vereinsfarben umlackieren und mit Ihr ein Heimspiel samt Bobbycar besuchen. Falls möglich würde ich eine Ehrenrunde in der Fankurve drehen."

Manfred Fetzer aus Trier verspricht: "Wenn wir nicht absteigen, küsse ich dem Paul beim nächsten Heimspiel vor dem ganzen Publikum kurz vor Anpfiff auf dem Rasen die Füße."

Walter Bell aus Mehring kann der erste sein, der sein Versprechen einlöst: „Wenn die Eintracht den Klassenerhalt schafft, gehe ich am 22. Mai sofort nach dem letzten Schlusspfiff der Saison im Ludwigspark in Saarbrücken von dort zu Fuß bis auf den Ascheplatz der Alemannia, wo das neue Stadion hinkommen soll." Festes Schuhwerk nicht vergessen!