TV-AKTION: Mit Schumacher fast auf Du und Du

TV-AKTION: Mit Schumacher fast auf Du und Du

NÜRBURGRING. Sechs TV-Leser aus dem Kreisgebiet hatten am Wochenende als Teilnehmer des Gewinnspiels bei den "Ferrari Racing Days" die Gelegenheit, auf dem Nürburgring vor Ort zu sein und Formel-1-Star Michael Schumacher aus nächster Nähe zu erleben. Für alle war es ein unvergessliches Erlebnis.

Eigentlich hatte Albert Bender am Sonntag ja auf dem Feuerwehr-Fest in seiner Heimatgemeinde Bekond Dienst gehabt. Da ihm nun aber Fortuna hold war und er zwei Karten für das Nürburgring-Festival gewonnen hatte, sprang seine Frau für ihn ein und Bender machte sich mit den beiden Kindern Christian und Annabelle auf in die Eifel. "Es war eine sehr schöne Atmosphäre, der ganze Nürburgring in Rot getaucht, mit den Hunderten von Ferraris, es war ein Riesenerlebnis", sagte Bender, der natürlich "auch gerne mal mit Schumi persönlich gesprochen hätte. Aber das ging ja leider nicht." Mit dem Bekonder traf es wohl den Richtigen, denn er ist nicht nur sehr am Motorsport und an der Formel 1 interessiert, sondern auch noch bekennender Schumacher-Fan. Auch er hat sich natürlich Gedanken darüber gemacht, wie wohl die Zukunfts-Entscheidung des siebenfachen Weltmeisters aussehen wird. "Ich glaube schon, dass er weiter macht, eigentlich gibt es für ihn keinen Grund aufzuhören", sagte Bender, der sich als Insider erwies und locker auch über den "Reifenkrieg" in der Formel 1 plauderte. Auch Edgar Lellinger aus Waldrach, der in Begleitung seines Sohnes Christian auf die Eifel-Rennstrecke gefahren war, konnte dem persönlichen "Ferrari-Tag" viele schöne Seiten abgewinnen. "Diese Menge an Ferraris, das war schon beeindruckend, die verschiedenen Modelle, wo bekommt man das sonst schon einmal zu sehen", sagte Lellinger, der sich auch im Fahrerlager umsah und dabei Impressionen sammelte. "Schade nur, dass das Wetter nicht ganz mitspielte, aber es ging ja noch einigermaßen gut." Die schlechte Witterung beklagte auch TV-Leser Walter Hennen aus Mandern ("Ich lese den Volksfreund schon seit 40 Jahren, jetzt habe ich endlich auch einmal etwas gewonnen"), der zusammen mit seiner Frau Renate zum großen Ferrari-Treffen gefahren war. Bereits morgens um 11 Uhr waren die beiden da und "als Motorsportfreund war das alles natürlich sehr imposant", sagte Hennen, der es auch sehr schade fand, dass die Eifel mal wieder ihr raues Gesicht zeigte: "Es war doch ziemlich ungemütlich". Ein besonderes Highlight gab es für die beiden trotz des Wehmuttropfens dennoch, denn "auf einmal waren wir mitten in der Boxengasse drin, wie wir das geschafft hatten, weiß ich auch nicht mehr, aber mir hat es jedenfalls persönlich sehr gut gefallen."